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Prozess gegen Pillen-Bande geplatzt

Potsdam (ots) - Der Prozess gegen die so genannte "Pillen-Bande" vor dem Potsdamer Landgericht muss komplett von vorne beginnen.

Wie der rbb am Mittwoch erfuhr, ist einer der Schöffen verstorben. Anders als sonst bei Prozessen dieser Größenordnung gab es keinen Ersatzschöffen. Das Landgericht erklärte, dass es sich um einen tragischen Fall handele, mit dem keiner rechnete.

Der Prozess gegen drei Mitglieder der mutmaßlichen Betrügerbande lief seit Januar, bislang hat es mehr als 40 Verhandlungstage gegeben. Dazu reisten die Angeklagte zum Teil aus anderen Bundesländern an.

Die so genannte "Pillen-Bande" soll für weit mehr als 21 Millionen Euro über das Internet gefälschte Potenz- und Schlankheitsmittel verkauft haben. Sieben Männer sind deshalb bereits verurteilt worden, ein weiterer Prozess gegen fünf weitere läuft noch.

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