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Entwicklungsminister Müller (CSU): "Fluchtursachen bekämpfen heißt, in Entwicklung investieren"

Berlin (ots) - Bundesentwicklungsminister Gerd Müller, CSU, hat das Ziel bekräftigt, 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Unterstützung ärmerer Länder auszugeben.

Der CSU-Politiker sagte anlässlich des Weltflüchtlingstages am Freitag im rbb-Inforadio, wenn Deutschland diese Zielmarke einhalte, könne man "Wesentliches in der Krisenprävention und in der Friedensarbeit" sowie in der Verhinderung von Bürgerkriegen, Flucht und Vertreibung leisten.

Mit Blick auf die aktuelle Lage im Irak betonte Müller die Notwendigkeit, in Spannungsgebieten die zivile Entwicklung zu stärken, zum Beispiel durch den Aufbau von Schulen und Infrastruktur.

Wenn die Menschen nach einem Krieg allein gelassen würden, bestehe aufgrund von Armut und Not die Gefahr der Radikalisierung: "Deshalb muss immer in solchen Spannungs-, Krisen- und Kriegsgebieten eine zivile Komponente der Entwicklungsarbeit folgen - mit Friedensarbeit, Versöhnungsarbeit, Krisenprävention. Das wird heute leider immer noch stark vernachlässigt", sagte der Minister.

Das vollständige Interview können Sie hier nachhören: http://ots.de/bV6Gq

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