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15.12.2011 – 17:14

rbb - Rundfunk Berlin-Brandenburg

Rundfunkrat des rbb stimmt Wirtschaftsplan 2012 zu

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Berlin (ots)

Der Rundfunkrat des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) hat heute den Wirtschaftsplan des Senders für das Jahr 2012 genehmigt. Der rbb rechnet im kommenden Jahr mit Erträgen von 399,1 Mio. Euro. Ihnen stehen Aufwendungen von 409,7 Mio. Euro gegenüber. Zu erwarten ist also ein Fehlbetrag von 10,6 Mio. Euro.

2012 ist das letzte Jahr der laufenden Gebührenperiode. Da die Rund-funkgebühr über vier Jahre konstant bleibt, müssen die erwirtschafteten Überschüsse am Anfang einer Periode die Defizite an deren Ende aus-gleichen. Nach jetzigem Kenntnisstand wird dem rbb dies gelingen.

Der Aufwand steigt nach der nun verabschiedeten Planung im Vergleich zu 2011 um 12,8 Mio. Euro (+ 3,2 Prozent). Neben Preissteigerungen spielen dabei vor allem Sportgroßereignisse wie Fußball-EM und Olympi-sche Sommerspiele eine Rolle, die Zusatzkosten für die ARD und damit auch den rbb bedeuten.

Die Investitionsplanung bleibt auch 2012 zurückhaltend. Das Investiti-onsvolumen ist gegenüber dem Vorjahr um 5,9 Mio. Euro gesunken und beschränkt sich darauf, die technischen Standards aufrecht zu erhalten. Der rbb steigert die Aufwendungen der Programmdirektion um 2 Pro-zent und die der nicht unmittelbar programmbezogenen Bereiche um 1,5 Prozent. Der wirtschaftliche Spielraum ist für den rbb nicht selbst-verständlich - nach zwei Nullrunden im Sachaufwand (2009 und 2010) und einer Nullrunde bei den Programmaufwendungen (2009). Dies ist möglich durch eine gegenüber der Planung verbesserte Entwicklung der Gebührenerträge und ein konsequent restriktives Kostenmanagement.

Mit dem Wirtschaftsplan 2012 hat der rbb weitere 3,5 Planstellen ge-strichen. Der Stellenplan weist damit 1.467,5 Stellen aus. Das sind ins-gesamt 294,5 weniger als zum Zeitpunkt der Fusion 2003.

"Insgesamt sieht die wirtschaftliche Situation des rbb besser aus als noch vor wenigen Jahren angenommen. Dies wird dem Sender helfen, die Jahre 2013 und 2014 ohne Beitragserhöhung überbrücken zu kön-nen. Gleichzeitig fließt jeder freie Euro ins Programm und damit zurück an unsere Zuschauerinnen und Hörer", sagt rbb-Intendantin Dagmar Reim.

Pressekontakt:

Justus Demmer, rbb-Unternehmenssprecher
Tel. (030) 97 99 3-12 100

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