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07.11.2011 – 16:11

Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

rbb zur Auseinandersetzung um Ken Jebsen

Berlin (ots)

Das rbb-Radioprogramm Fritz hat gestern

(Sonntag, 6. November 2011) die Sendung KenFM ausgesetzt und vier Stunden unmoderiert Musik gesendet.

Der Grund für diese Maßnahme waren Vorwürfe gegen den Moderator Ken Jebsen, er sei Antisemit und leugne die Verbrechen des NS-Regimes. Diese Vorwürfe wurden über das Internet verbreitet. Gestern Vormittag haben sie durch die Veröffentlichung einer E-Mail des Moderators eine neue Ebene erreicht.

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) erklärt dazu:

Angesichts der neuen Vorwürfe war es unausweichlich, die Sendung KenFM auszusetzen. Es ging darum, den rbb, sein Radioprogramm Fritz und auch den Moderator Ken Jebsen vor Schaden zu bewahren und eine Eskalation zu vermeiden. Der rbb arbeitet seit vielen Jahren mit Ken Jebsen zusammen, gerade junge Hörerinnen und Hörer schätzen seine pointierte, oft auch eigenwillige Art.

Über seine jüngsten Äußerungen und die daraus abgeleiteten Vorwürfe sind nun die Programmverantwortlichen im Gespräch mit dem Moderator. Danach wird über das weitere Vorgehen entschieden.

Pressekontakt:

Volker Schreck
Tel 030 / 97 99 3 - 12 107
Fax 030 / 97 99 3 - 12 109
volker.schreck@rbb-online.de

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