Alle Storys
Folgen
Keine Story von Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. mehr verpassen.

Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.

Gemeinsamer Verbändeappell: Gebäude-PV als zentrale Säule der Energiewende erhalten!

Ein Dokument

Gemeinsamer Verbändeappell: Gebäude-PV als zentrale Säule der Energiewende erhalten!

Berlin, 27. Januar 2026: Dreizehn Verbände aus Wirtschaft, Wohnungswesen, Verbraucherschutz, Umwelt-, Energie- und Industriebranchen werben mit einem gemeinsamen Appell für den weiteren Ausbau von PV-Anlagen auf Gebäuden. Der flankierende Förderrahmen muss dafür gesichert werden .

Photovoltaik ist eine tragende Säule der klimafreundlichen und preiswerten Stromversorgung. Dank inzwischen sehr niedriger Erzeugungskosten wirkt Solarstrom preisdämpfend an der Strombörse und stößt auf hohe Akzeptanz in der Bevölkerung. Von ihrem weiteren Ausbau profitieren Privathaushalte in Eigen- und Mehrfamilienhäusern genauso wie Unternehmen, die ihre betrieblichen Dachflächen nutzen. Die Nutzung von Photovoltaik auf Gebäuden und Nebenanlagen ermöglicht Millionen Haushalten und Betrieben eine aktive Teilhabe an der Energiewende und stärkt zugleich den Wirtschaftsstandort Deutschland.

In einem gemeinsamen Appell an die Bundespolitik fordert ein Bündnis von Verbänden aus Mittelstand, Wohnungswirtschaft, Verbraucherschutz, Umwelt-, Energie- und Industriebranchen, die Gebäude-Photovoltaik weiterhin als wichtigen Motor der Energiewende zu stärken. Der Solarstrom von Gebäuden leistet einen unverzichtbaren Beitrag zu Klimaschutz, Versorgungssicherheit und wirtschaftlicher Stabilität.

Gleichzeitig treibt Photovoltaik die Energiewende im Wärme- und Mobilitätssektor sowie der Industrie voran: In Kombination mit Batteriespeichern, Wärmepumpen und Elektromobilität wird Solarstrom zunehmend vor Ort genutzt und entlastet Netze wie Strompreise. PV-Anlagen wirken auch als Katalysator für die Anschaffung dieser Sektorenkopplungstechnologien. Der Förderbedarf sinkt seit Jahren deutlich – auf jede EEG-geförderte Kilowattstunde neuer PV-Dachsysteme auf Eigenheimen kommen inzwischen i. d. R. etwa zwei ungeförderte Kilowattstunden Solarstrom, die vor Ort selbst verbraucht werden.

„Gebäude-Photovoltaik ist ein zentraler Baustein für eine kosteneffiziente, klimafreundliche und resiliente Energieversorgung. Zudem ist die Solaranlage auf dem eigenen Dach für viele Leute der persönlich greifbare Einstieg in die Erneuerbaren“, sagt Ursula Heinen-Esser, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE). „Wer jetzt bei den Ausbauzielen oder beim Förderrahmen den Rotstift ansetzt, riskiert Investitionszurückhaltung, höhere Strompreise und ein Verfehlen der Klimaziele. Statt unstrukturierter Einschnitte brauchen wir verlässliche Leitplanken und gezielte Nachjustierungen.“

Der Verbändeappell formuliert drei zentrale Erwartungen an die Bundespolitik: Erstens müssen die bestehenden Ausbauziele für Erneuerbare Energien beibehalten werden, da sie Voraussetzung für ein kosteneffizientes Erreichen der Klimaziele sind. Zweitens sollte der Förderrahmen für Photovoltaik nachjustiert, aber nicht grundlegend verändert werden. Das Solarspitzengesetz hat bereits wichtige marktnahe Anreize gesetzt, ohne den Ausbau auszubremsen. Drittens müssen die technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für einen stärker systemdienlichen Betrieb von Solaranlagen geschaffen werden – insbesondere durch den flächendeckenden Rollout intelligenter Messsysteme und praxistaugliche Marktprozesse.

„Die Energiewende steht an einem entscheidenden Punkt“, so Heinen-Esser weiter. „Nur ein kluger Mix aus Markt und Förderung sorgt dafür, dass der Solarausbau systemdienlich, bezahlbar und investitionssicher bleibt.“

Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.
Denise Schöwing
EUREF-Campus 16
10829 Berlin
 presse@bee-ev.de
Tel: 030 2758170 -16 & 0151 17123011
Fax: 030 2758170 -20
Weitere Storys: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.
Weitere Storys: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.
  • 26.01.2026 – 16:20

    BEE begrüßt Pläne für nachhaltige Rechenzentren

    BEE begrüßt Pläne für nachhaltige Rechenzentren Berlin, 26. Januar 2026: Das Bundesdigitalministerium plant eine ambitionierte nationale Rechenzentrumsstrategie, derzufolge sich die Rechenkapazitäten bis 2030 gegenüber 2025 mindestens verdoppeln, die für Künstliche Intelligenz (KI) sogar vervierfachen sollen. Dabei sollen die Rechenzentren vollständig mit Erneuerbaren Energien versorgt werden . Die Planungen ...

  • 23.01.2026 – 13:20

    Verbände-Appell zum Gebäudemodernisierungsgesetz

    Verbände-Appell zum Gebäudemodernisierungsgesetz: Gemeinsame Forderung nach schneller Klarheit und Planungssicherheit Gemeinsame Pressemitteilung von BDEW, BEE, BSW solar, B.KWK, BWP, DVGW, DStGB, VKU, ZIA, ZVEH, ZVEI, Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft und Deutscher Städtetag und Deutscher Landkreistag Berlin, 23. Januar 2026: In einem gemeinsamen ...

    Ein Dokument