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13.11.2020 – 09:13

DAK-Gesundheit

Schülerin aus Heidesheim gewinnt Plakatwettbewerb gegen Komasaufen

Schülerin aus Heidesheim gewinnt Plakatwettbewerb gegen Komasaufen
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"Bunt statt blau": Unter diesem Motto haben in diesem Jahr bundesweit mehr als 6.100 Schülerinnen und Schüler Kunstwerke gegen das sogenannte Komasaufen geschaffen. Die mittlerweile 18-jährige Emily Heß kann sich unter den fast 300 Teilnehmern in Rheinland-Pfalz behaupten und gewinnt mit ihrem Plakat den Wettbewerb. Jetzt wurden die landesweiten Preise beim Wettbewerb der Krankenkasse DAK-Gesundheit verliehen. Die Gesundheitsministerin von Rheinland-Pfalz Sabine Bätzing-Lichtenthäler gratulierte als Schirmherrin der Aktion.Lesen Sie mehr in unserer Pressemeldung

Freundliche Grüße

Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Rheinland-Pfalz

Schülerin aus Heidesheim gewinnt Plakatwettbewerb gegen Komasaufen in Rheinland-Pfalz

DAK-Kampagne "bunt statt blau" gegen das Rauschtrinken mit bundesweit mehr als 6.100 teilnehmenden Jugendlichen

"bunt statt blau": Unter diesem Motto haben in diesem Jahr bundesweit mehr als 6.100 Schülerinnen und Schüler Kunstwerke gegen das sogenannte Komasaufen geschaffen. Die mittlerweile 18-jährige Emily Heß kann sich unter den fast 300 Teilnehmern in Rheinland-Pfalz behaupten und gewinnt mit ihrem Plakat den Wettbewerb. Jetzt wurden die landesweiten Preise beim Wettbewerb der Krankenkasse DAK-Gesundheit verliehen. Die Gesundheitsministerin von Rheinland-Pfalz Sabine Bätzing-Lichtenthäler gratulierte als Schirmherrin der Aktion.

"Ich freue mich, dass auch dieses Jahr wieder zahlreiche Jugendliche bei "bunt statt blau" teilgenommen haben, und gratuliere unseren Gewinnerinnen zum Erfolg", sagt Michael Hübner, Landeschef der DAK-Gesundheit in Rheinland-Pfalz. "Jugendliche übernehmen im Kampf gegen das Komasaufen eine wichtige Rolle. Sie erreichen andere Schülerinnen und Schüler, weil sie sich auf Augenhöhe befinden und so Risiken und Alternativen wirkungsvoll aufzeigen können."

Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler richtete sich in einer Videobotschaft an die Preisträger. Darin dankte sie der Krankenkasse und den Teilnehmern und Teilnehmerinnen: "Der DAK-Wettbewerb ist ein gelungenes Beispiel für Präventionsarbeit und ich bedanke mich für das Engagement. Wenn man sich die Bildmotive anschaut, dann sieht man mit welcher Kreativität sich die Schülerinnen und Schüler mit der Thematik, die Schattenseiten des Alkohols darzustellen, beschäftigt. Auch hierfür möchte ich mich herzlich bedanken."

Das erfolgreiche Plakat der Schülerin vom Otto-Schott-Gymnasium in Mainz zeigt auf der einen Seite in bunten Farben das Bild einer Mutter, die ihr Kind an den Händen hält. Die andere Seite scheint trostlos - der Anblick einer Schwangeren, die Gift in Form von Alkohol in der Hand hält. "Ich war noch nie ein großer Fan von Alkohol. Meist verstärkt sich der Alkoholkonsum durch private Probleme, selbst im jugendlichen Alter", sagt Emily Heß. In ihrem Bild verdeutliche sie, was ihr wichtig sei: Immer sowohl auf andere als auch auf sich selbst zu achten. "Ich glaube, dass besonders junge Mütter ihre Probleme haben, nichtsdestotrotz sollte man nie aufhören seine Möglichkeiten abzuwägen. Am Ende gibt es immer einen bunten Ausweg aus der trostlosen, blauen Welt", sagt die junge Künstlerin über die Motivation für ihr Siegerbild. Den zweiten Platz in Rheinland-Pfalz belegte Kamile Kalinauskaite aus der 8. Klasse der Realschule plus Katzenelnbogen. Den dritten Rang erreichte Thalia Bender aus Kaiserslautern. Sie besucht das Albert-Schweitzer-Gymnasium. Den Sonderpreis für jüngere Teilnehmer bekam die 13-jährige Penelope Nölte. Sie ist Schülerin des Albert-Einstein-Gymnasiums in Frankenthal.

Nach aktuellen Zahlen der statistischen Landesämter landeten 2018 erneut 20.469 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. In Rheinland-Pfalz waren es 1.296. Experten fordern daher eine weitere Aufklärung über die Risiken des Rauschtrinkens, auch im Schulunterricht. Nach einer Studie des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) erklärt die Mehrheit der beim Wettbewerb engagierten Schulkinder, sie hätten durch "bunt statt blau" etwas über die Gefahren von Alkohol gelernt. Nach Einschätzung der befragten Jungen und Mädchen trägt die Kampagne auch dazu bei, dass Gleichaltrige vernünftiger mit Alkohol umgehen. Deshalb laden die DAK-Gesundheit und die rheinland-pfälzische Ministerin für Gesundheit, Soziales, Arbeit und Demografie Sabine Bätzing-Lichtenthäler regelmäßig zum Plakatwettbewerb "bunt statt blau" ein. Die Aktion fand in diesem Jahr bereits zum elften Mal statt. Mit inzwischen weit über 100.000 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen gilt sie laut Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als beispielhafte Präventionskampagne.

In Kürze kürt eine Bundesjury mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Daniela Ludwig, dem DAK-Vorstand Andreas Storm und dem Hamburger Sänger Emree Kavás aus allen Landessiegern die Bundesgewinner 2020. Informationen zum Wettbewerb gibt es in allen Servicezentren der DAK-Gesundheit oder im Internet unter: www.dak.de/buntstattblau.

Freundliche Grüße

Rainer Lange
DAK-Gesundheit
Unternehmenskommunikation / Public Relations
Pressesprecher Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen 
in Vertretung Rheinland-Pfalz
Graf-Adolf-Str. 89, 40210 Düsseldorf
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