Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)

Feuerwehrverbände bestürzt über schweren Unfall
Vier Opfer bei Alarmfahrt
LFV Sachsen-Anhalt richtet Spendenkonto ein

    Berlin (ots) - Nach dem schweren Unfall mit einem Einsatzfahrzeug in Glindenberg (Sachsen-Anhalt) sind die Spitzen der Feuerwehrverbände bestürzt und kondolieren den Angehörigen der Opfer. Bei dem Unglück mit einem Löschfahrzeug waren gestern vier Feuerwehrleute aus Wolmirstedt im Alter von 20 bis 22 Jahren ums Leben gekommen. "Ihren Familien gilt unser tiefes Mitgefühl. Den bei dem Unfall Verletzten wünschen wir baldige Genesung. Dieses Unglück ist in seinen Auswirkungen für uns alle unfassbar", sagt Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

    "Die Feuerwehren in Sachsen-Anhalt trauern um ihre Kameraden. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Angehörigen bei allem Leid best möglichst unterstützt werden", betont Ingolf Hirsch, der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes (LFV). Der LFV wird deshalb auch gemeinsam mit dem Kreisfeuerwehrverband des Ohrekreises ein Spendenkonto zur Unterstützung der Hinterbliebenen einrichten. "Weitere Informationen dazu werden wir kurzfristig im Internet unter www.lfv-st.de veröffentlichen", sagt Hirsch.

    Der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes dankt allen Einsatzkräften, die nach dem schweren Unfall vor Ort waren: "Sie haben trotz der besonderen Tragik und Betroffenheit schnell und professionell geholfen - denn sie mussten ja ihre eigene Kameraden retten und bergen."

    Das Löschfahrzeug der Feuerwehrleute war während einer Alarmfahrt mit einem Auto kollidiert. Dabei wurden sechs weitere Personen verletzt.

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