Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)

Feuerwehrbüros: Ort der neuen Zusammenarbeit
Gemeinsame Räume von DFV, DJF und CTIF mit großer Feier eingeweiht

    Berlin (ots) - Die Einweihung ihrer neuen Räumlichkeiten in Berlin war für die Feuerwehrverbände eine äußerst gelungene Feier. Vor rund 200 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Medien spannte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Dr. Christoph Bergner, einen Bogen von der Gründung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) 1853 in Plochingen durch Conrad Dietrich Magirus bis zur Einweihung der DFV-Geschäftsstelle und des Sekretariats der Deutschen Jugendfeuerwehr (DJF) im Mai 2006. "Das heutige Ergebnis der Bemühungen von Herrn Magirus kann sich sehen lassen", resümierte Bergner mit Verweis auf die Mitgliederzahl des Deutschen Feuerwehrverbandes von 1,38 Millionen Feuerwehrleuten, von denen rund 260.000 Angehörige der Deutschen Jugendfeuerwehr sind.

    Bergner betonte zudem die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Engagements: "Ich will hervorheben, dass gerade der Katastrophenschutz das Ehrenamt braucht. Wir können es uns als öffentliche Hand gar nicht leisten, die nötigen Helfer hauptberuflich zur Verfügung zu stellen." Der CDU-Politiker, der die neuen Räumlichkeiten von DFV, DJF und des Weltfeuerwehrverbandes CTIF ausführlich inspizierte, lobte den neuen Standort: "Ich hoffe, dass die neue Geschäftsstelle ein Ort der neuen Kooperation und Zusammenarbeit wird", sagte Bergner.

    DFV-Präsident Hans-Peter Kröger bedankte sich herzlich für die positiven Worte des Parlamentarischen Staatssekretärs, forderte aber auch die Unterstützung des Bundesinnenministeriums ein: "Die Feuerwehren stellen mit mehr als 1,3 Millionen Mitgliedern die größte Organisation im Katastrophenschutz. Vergessen Sie uns nicht."

    Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes ging in seiner Rede insbesondere auf die Geschichte der DFV-Geschäftsstellen und ihre Verlegung nach Berlin ein. Kröger lobte die Vorzüge der neuen Büros, die sich in unmittelbarer Nähe von Bundestag, Medien und Verbänden in Berlin-Mitte befinden und bedankte sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im Herbst 2005 "mit großem persönlichen Engagement einen geräuschlosen Umzug und einen problemlosen Neustart in Berlin möglich gemacht haben".

    Der kommissarische Bundesjugendleiter Hans-Peter Schäfer unterstrich die Fähigkeit von DFV und DJF, in konstruktiver Zusammenarbeit gemeinsam positive Lösungen zu finden. "Wenn wir die Sacharbeit in den Vordergrund stellen, sind wir gut beraten, dass wir uns zusammen tun", sagte Schäfer.

    CTIF-Präsident Walter Egger begrüßte die Eröffnung eines ständigen Büros des Weltfeuerwehrverbandes als ein "teilweises Abschied nehmen von der Nebenamtlichkeit in Richtung Professionalität". Egger betonte die konstruktive Zusammenarbeit von DFV und CTIF und unterstrich zudem, dass Verbandsarbeit ein gegenseitiges Geben und Nehmen für gemeinsamen Fortschritt ist: "Alleingänge lohnen sich nicht, das sage ich sogar als Schweizer."

    Auf der Einweihungsfeier war auch Albrecht Broemme präsent: Der langjährige Landesbranddirektor Berlins und DFV-Vizepräsident wechselte vor drei Tagen an die Spitze des Technischen Hilfswerks. Zu seiner Verabschiedung erhielt er im Präsidialrat das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold, die höchste Auszeichnung des DFV.

    Der Deutsche Feuerwehrverband ist der Spitzenverband der Feuerwehren mit 1,38 Millionen Mitgliedern. Von diesen sind rund 260.000 Angehörige der Deutschen Jugendfeuerwehr. Der Weltfeuerwehrverband CTIF repräsentiert 48 Länder mit zusammen fünf Millionen Feuerwehrmitgliedern, die eine Milliarde Menschen beschützen.

    Sowohl der Deutsche Feuerwehrverband als auch die Deutsche Jugendfeuerwehr hatten Ende September 2005 ihre Bonner Büros nach mehr als 42 beziehungsweise 41 Jahren zugunsten des neuen Berliner Standortes aufgegeben. Das seit 2001 von DFV respektive 2003 von DJF besetzte Hauptstadtbüro Unter den Linden in Berlin-Mitte wurde konsequenterweise im Zuge der Verlegung aufgelöst und in die neuen Büros integriert.

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