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Mitteldeutsche Zeitung: zu Bundespräsident

    Halle (ots) - Bundespräsident Horst Köhler fordert immer wieder mehr Mut zu Veränderungen. Damit hat er grundsätzlich Recht, auch wenn manche seiner Formulierungen den Programmen von Union und FDP sehr nahe gekommen sind, und sich Köhler gelegentlich für ein Staatsoberhaupt weit ins Tagesgeschäft vorgewagt hat. Damit tut sich die SPD auch zwei Jahre nach Köhlers Wahl noch immer schwer. Aber das gibt ihr nicht das Recht, das Staatsoberhaupt als "Besserwisser" der Verächtlichkeit preis zu geben. Wer die demokratischen Institutionen geachtet sehen will, darf nicht sein parteipolitisches Mütchen an den Amtsinhabern kühlen.

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