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Mitteldeutsche Zeitung: zu Gewerkschaften

    Halle (ots) - Mit diesem Tarifvertrag wird die Lage im öffentlichen Dienst unübersichtlicher: Die Arbeitszeiten sind nicht mehr einheitlich. Der Staatsdienst holt damit in Ansätzen nach, was in der privaten Wirtschaft längst verbreitete Praxis ist. Außerhalb des öffentlichen Dienstes haben die Gewerkschafter früher auf eine immer vielfältiger werdende Arbeitswelt reagiert. Das war und ist noch immer ein schmerzhafter Prozess. Diese Qualen könnten geringer sein. Die Gewerkschaften bräuchten sich nur mutiger zu Vielfalt in der Tarifpolitik bekennen. Warum haben sie statt dessen ein schlechtes Gewissen? Ihre Tarifverträge sind doch bei Arbeitszeit oder auch Bezahlung flexibler, als es viele Interviews oder Kongress-Reden vermuten lassen. Und immer größer wird die Zahl von Haustarifverträgen und ähnlichen Abmachungen.

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