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Mitteldeutsche Zeitung: zu Vogelgrippe

    Halle (ots) - Aus ihren Vorräten der Anti-Grippemittel Tamiflu und Relenza, die im Fall eine Grippe-Pandemie helfen sollen, machen die einzelnen Bundesländer bisher fast ein Staatsgeheimnis.  Unter der Hand war schon manche Begründung für die teils völlig unzureichenden Vorräte zu hören: Die Medikamente seien im Fall einer Grippe-Pandemie nur bedingt wirksam, die  Länderhaushalte angespannt, die Lagermöglichkeiten begrenzt. Doch stichhaltig ist all dies nicht. Sollte hinreichender therapeutischer Nutzen tatsächlich nicht nachgewiesen sein, müsste man die Arzneien überhaupt nicht einlagern. Andernfalls sind die Vorräte ein Muss. Dass man nun mit großem Brimborium bekannt gibt, endlich die Vorrats-Empfehlung des Robert-Koch-Instituts umzusetzen, offenbart beschämende Versäumnisse einzelner Länder

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