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Mitteldeutsche Zeitung: zu Biolandbau/Grüne Woche

    Halle (ots) - Die Ökobranche wird nicht mehr besser gestellt als der übergroße, konventionell wirtschaftende Teil der Landwirtschaft. Bei insgesamt kleiner werdenden Töpfen, aus denen der Agrarminister Fördergeld verteilen kann, werden sie anteilig weniger Unterstützung erhalten. Das ist bitter, ein Drama aber ist es nicht. Gewiss ist es eine schöne Vorstellung, Bio-Produkte für Jedermann anbieten zu können. Doch die Preise, für die die Produzenten das können und die Verbraucher es wollen, müssen noch zueinander finden. Und genau deshalb wird die konventionelle Landwirtschaft auf lange Sicht ihren Platz behalten - ohne dass nun ein Zurückrollen des Öko-Marktes droht. Die Bio-Anbieter haben sich inzwischen etabliert, die Kunden sind auf den Geschmack gekommen. Warum sollte sich daran durch politische Werkelei etwas ändern?

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