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Mitteldeutsche Zeitung: Stoiber Verzicht auf Ministeramt stößt auf Kritik

Halle (ots)

Der Verzicht des CSU-Vorsitzenden Edmund Stoiber auf
ein Ministeramt stößt auf massive Kritik in CDU und CSU. "Damit tut 
er sich selbst und seiner Partei keinen Gefallen", sagte der frühere 
CSU-Vorsitzende Theo Waigel der in Halle erscheinenden 
"Mitteldeutschen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe). "In Phasen der 
Instabilität sollte die CSU mit Mut voran gehen. Wenn Edmund Stoiber 
glaubt, in München dort weiter machen zu können, wo er aufgehört hat,
dann täuscht er sich." Das Hin und Her ziehe einen Autoritätsverlust 
nach sich. Das CDU-Bundesvorstandsmitglied Heinrich-Wilhelm Ronsöhr 
erklärte: "Ich würde es für besser halten, wenn Stoiber nach Berlin 
ginge. Mir ist ein Stoiber lieber, der in Berlin Ärger bereitet, als 
einer, der in München Ärger bereitet." Der CDU-Bundestagsabgeordnete 
Jens Spahn sagte dem Blatt: "Man könnte meinen, er wartete nur auf 
einen Vorwand, um zurück nach München zu gehen." Spahn plädierte mit 
Blick auf die Turbulenzen in der SPD für eine Unterbrechung der 
Koalitionsverhandlungen: "Wir sollten die Verhandlungen mit der SPD 
aussetzen und noch einmal das Gespräch mit der FDP und den Grünen 
suchen. Eine Jamaika-Koalition könnte auf festeren Füßen gründen als 
eine SPD in Auflösung."

Rückfragen bitte an:

Mitteldeutsche Zeitung
Chefredakteur
Jörg Biallas
Telefon: 0345/565-4242

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