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Mitteldeutsche Zeitung: zu Griechenland

Halle (ots) - Die Euroländer sollten den Kraftakt, den die Athener Regierung in den vergangenen Wochen unternommen hat, nicht unterschätzen: In kürzester Zeit wurden gleich drei Reformpakete durch das Parlament gebracht - obwohl sie dem ursprünglichen Wahlprogramm des Syriza-Bündnisses nicht ferner liegen könnten. Tsipras hat längst verstanden, dass er mit diesen Schritten gerade noch rechtzeitig den Absturz Griechenlands in den eurofreien Abgrund verhindern konnte. Jetzt wird es Zeit, dass die europäischen Geldgeber ihren Teil der Abmachung einhalten. Dazu gehört auch, über die Schuldentragfähigkeit zu sprechen. Wenn Tsipras' Regierung sich weiter an den Reformplan hält, können längere Kreditlaufzeiten, wie sie die EU-Kommission und die Europäische Zentralbank als Lösung vorgeschlagen haben, zudem als Faustpfand dienen.

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