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Mitteldeutsche Zeitung: zu Thüringen

Halle (ots) - Bundespolitisch ändert das neue Triumvirat erst einmal nichts. Die großen Konfliktthemen der Außen- und der Verteilungspolitik lassen sich auf Landesebene leicht ausklammern. Zudem führt SPD-Chef Sigmar Gabriel seine Partei derzeit straff in Richtung Mitte, da gibt es keinerlei Raum, mit Rot-Rot-Grün zu kokettieren. Und die Linke präsentiert sich auf Bundesebene so zerstritten und desolat wie lange nicht. Daran aber könnte Thüringen etwas ändern. Die dort erforderliche Zusammenarbeit der Realpolitiker mit SPD und Grünen wird die Konflikte mit den Radikalen zuspitzen. Es kann gut sein, dass darüber der Burgfrieden zerbricht und es eine Entscheidung im Richtungskampf gibt. Den würden die vornehmlich ostdeutschen Realos allein wegen ihrer zahlenmäßigen Stärke gewinnen. Dann dürfte sich die Frage des Verhältnisses zu SPD und Grünen auf Bundesebene neu stellen.

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