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Viel Sorge, wenig Vorsorge

Viel Sorge, wenig Vorsorge
Eine neue Sophos-Studie zur Datensicherheit zeigt, trotz großer Bedenken sowie NSA- und TrueCrypt-Schlagzeilen wird Data Protection in kleinen und mittelständischen Unternehmen immer noch zu klein geschrieben. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/52556 / Die Verwendung dieses Bildes ist für... mehr

Karlsruhe (ots) - Eine neue Sophos-Studie zur Datensicherheit zeigt, trotz großer Bedenken sowie NSA- und TrueCrypt-Schlagzeilen wird Data Protection in kleinen und mittelständischen Unternehmen immer noch zu klein geschrieben.

Seit die NSA-Schlagzeilen die Medienlandschaft beherrschen und Services wie TrueCrypt für Diskussionen sorgen, hat sich das Thema Datensicherheit in den Vordergrund katapultiert. Damit erfolgte im Bereich Verschlüsselung auch bei kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) ein Umdenken. Der IT-Security Spezialist Sophos wollte es genau wissen und hat gemeinsam mit dem Marktforscher VansonBourne eine neue Studie zum Thema Datensicherheit vorgestellt. In der Studie vom April 2014 wurden insgesamt 1.500 KMU-Mitarbeiter zu ihrer Einschätzung von Sicherheit und Gefahren persönlicher und geschäftlicher Daten befragt.

Bedenken um Sicherheit persönlicher Daten - Frankreich mit größter Sorge

Die Frage nach Gefahren hinsichtlich der Sicherheit persönlicher Daten ergab im Ländervergleich Schwankungen, durchschnittlich 79 Prozent der Befragten äußerten Bedenken. Die Sorge ist international groß, wobei Deutschland mit 74 Prozent den im Vergleich niedrigsten Wert zeigte und Englands Besorgnis mit 78 Prozent den Mittelwert erzielte. Spitzenreiter in der Angst um Datenverlust ist Frankreich mit einem Top-Wert von 86 Prozent.

Auch die Furcht vor Cyberkriminellen ist unterschiedlich ausgeprägt. In Deutschland sorgen sich nur 29 Prozent, dass Daten in die Hände von Cyberkriminellen geraten könnten, in England sind es 45 Prozent, und in Frankreich hegt mit 49 Prozent fast die Hälfte aller Befragten diese Befürchtung.

Junge und Ältere bewerten Hacking und Spionage höchst unterschiedlich Bemerkenswert sind die Schwankungen zwischen den Altersgruppen, insbesondere was das Hacking von sozialen Netzwerken angeht. Während hier 35 Prozent aller 18- bis 25-jährigen Hackerangriffe befürchten, fällt die Kurve bis hin zu den Befragten der Gruppe 55+ auf nur 18 Prozent ab. Völlig gegensätzlich ist die Einschätzung hinsichtlich der Gefahr von Datenspionage durch Regierungen. Hier zeigten sich nur 17 Prozent der 18- bis 25-Jährigen alarmiert, während dies mit 27 Prozent deutlich mehr Befragte über 55 Jahren befürchten.

Nach wie vor sorgloser Umgang mit persönlichen Daten

Vor dem Hintergrund der internationalen, medial sehr präsenten Diskussionen um Datensicherheit und Datenspionage der vergangenen Monate, sind die Ergebnisse der Befragung hinsichtlich bereits getroffener Sicherheitsvorkehrungen erschreckend. Nur 59 Prozent aller Befragten setzen demnach zum Schutz ihrer Daten eine Anti-Virus-Software ein, 52 Prozent eine Firewall und nur die Hälfte aller Befragten belässt Mails mit unbekanntem Absender ungeöffnet.

Verschlüsselungstechnologien sind auf Laptops mit 20 Prozent, mobilen Geräten mit 13 Prozent und auf Tablets mit 10 Prozent deutlich unterrepräsentiert. Himmlisches Vertrauen hat man zudem offenbar in die Sicherheit von Clouds: Öffentliche Filesharing- beziehungsweise Cloud-Services werden von 80 Prozent aller Befragten genutzt.

Etwas Gelassenheit in Sachen Sicherheit von Unternehmensdaten Auch die Sicherheit von Unternehmensdaten wird als kritisch betrachtet. Weit mehr als die Hälfte der Befragten (65 %) in Deutschland, Frankreich und England sorgen sich um die Datensicherheit in Unternehmen. Im Vergleich zu den 79 Prozent, die sich um die Sicherheit persönlicher Daten sorgen, wirkt diese Zahl fast schon positiv. Die geringsten Bedenken haben Personen in Unternehmen mit 5 bis 49 Angestellten (60 %). Der Höchstwert lag bei 68 Prozent in Firmen mit 100 bis 249 Mitarbeitern.

Dabei sind Frauen durchschnittlich etwas sorgloser: Nur 12 Prozent fürchtet die Überwachung durch Behörden (16 Prozent der Männer) und 27 Prozent die Aktivitäten von Cyberkriminellen (31 Prozent der Männer).

Unklare Datenschutz-Richtlinien in Firmen - England am besten informiert

Bei der Frage nach einer Datenschutz-Richtlinie im Unternehmen waren durchschnittlich 49 Prozent unsicher, ob eine solche existiert oder wie diese definiert ist. Dabei traten deutliche Unterschiede im Ländervergleich auf. Mit 57 Prozent verfügen die Franzosen über die höchste Unsicherheit, gefolgt von 50 Prozent der Deutschen. In England ist man besser informiert, hier sind nur 40 Prozent der Befragten unsicher.

Verschlüsselung wird grob vernachlässigt

Bei der Frage nach Verschlüsselungstechnologien schneiden Unternehmen etwas besser ab als der private Bereich. Im Ländervergleich gaben 41 Prozent der Deutschen, 32 Prozent der Franzosen und 43 Prozent der Engländer an, eine Verschlüsselungstechnologie im Unternehmen einzusetzen. Durchschnittlich 23 Prozent waren sich hierüber jedoch unsicher.

"Insgesamt sind die Ergebnisse ernüchternd", konstatiert Gerhard Eschelbeck, CTO von Sophos. "Sicherheit ist ein Thema, das alle angeht und interessiert, jedoch nicht automatisch zur Nutzung geeigneter Security-Tools führt." Für die Spezialisten von Sophos ist die Komplexität der unterschiedlichen und immer wieder neuen Gefahren ein Teil des Problems, denn viele der angebotenen Security-Lösungen versprechen nur in komplizierten, aufwändigen und teuren Systemkombinationen einen ausreichenden Schutz. "Die Ergebnisse bestätigen die Richtigkeit unserer Strategie, komplette und integrierte Sicherheitslösungen für alle im Internet befindlichen Geräte anzubieten, die leicht und ohne Spezialkenntnisse von IT-Verantwortlichen in kleinen und mittelständischen Unternehmen implementiert werden können", so Eschelbeck.

Über Sophos

Mehr als 100 Millionen Anwender in 150 Ländern verlassen sich auf Sophos' Complete-Security-Lösungen als den besten Schutz vor komplexen IT-Bedrohungen und Datenverlust. Sophos bietet dafür preisgekrönte Verschlüsselungs-, Endpoint-Security-, Web-, Email-, Mobile- und Network Security-Lösungen an, die einfach zu verwalten, zu installieren und einzusetzen sind. Das Angebot wird von einem weltweiten Netzwerk eigener Analysezentren, den SophosLabs, unterstützt. Sophos hat seinen Hauptsitz in Boston, USA, und Oxford, Großbritannien. In Deutschland hat das Unternehmen seinen Hauptsitz in Wiesbaden und ist in Österreich und der Schweiz je an einem Standort vertreten. Weitere Informationen unter www.sophos.de.

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