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Mitteldeutsche Zeitung: Kommentar zu Nahost

Halle (ots) - Angesichts der Entwicklung wird es für Beobachter immer schwerer, Hilflosigkeit nicht in Zynismus umschlagen zu lassen. Keine Hoffnung auf Frieden, nicht einmal auf Mäßigung. Doch es gab sie einmal: Der Israeli Menachem Begin und der Ägypter Anwar al Sadat reichten sich die Hand. PLO-Chef Yassir Arafat erhielt gemeinsam mit den israelischen Staatsmännern Schimon Perez und Jitzchak Rabin den Friedensnobelpreis. Rabin und Sadat bezahlten ihr Mühen um Ausgleich mit dem Leben. Das Friedensrisiko ist hoch. Aber was ist das schon im Vergleich mit dem Blutbad des Krieges?

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