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Mitteldeutsche Zeitung: Milder Winter lässt Geld für Straßenreparaturen übrig

Halle (ots) - Ein Lichtblick für Autofahrer: In Sachsen-Anhalt können in den kommenden Wochen viele Schlaglöcher gestopft werden, die im Laufe der Jahre auf den Straßen entstanden sind. Möglich ist das, weil dem Land und den Kommunen für Reparaturen mehr Geld als erwartet zur Verfügung steht. Der Grund: Es gibt kaum gravierende Winterschäden.

So genügen laut Verkehrsministerium zwei Millionen Euro,um die Schäden aus der kalten Jahreszeit auf den Landesstraßen zu beseitigen. Sonst habe man dafür immer zwischen fünf und zehn Millionen Euro ausgeben müssen. Die infolge der milden Witterung eingesparten Mittel können Ministeriumssprecher Peter Mennicke zufolge im Topf bleiben. Dabei ist die Rede von mehreren Millionen Euro. "Das Geld kann nun für dringend anstehende Sanierungsarbeiten eingesetzt werden",sagt Mennicke.

Insgesamt betrage das Budget für die Landesstraßen in diesem Jahr 55 Millionen Euro. In vielen Kommunen sind die Reparaturtrupps bereits unterwegs. Es wird aber eine längere Zeit dauern, bis sich die Situation grundlegend verbessert. "Wir schieben aus den Vorjahren einen Berg von Nachholarbeiten vor uns her", sagt Jürgen Leindecker, Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Sachsen-Anhalt. Dabei hofft er, dass nach einer langen Zeit des Flickens nun einige der schlimmsten Huckelpisten von Grund auf in Ordnung gebracht werden können.

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