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Mitteldeutsche Zeitung: zum Pilotenstreik

Halle (ots) - Die Vereinigung Cockpit geht gestärkt in die Verhandlungen mit der Lufthansa. Gleichwohl sollten sich die Piloten vor übertriebenem Selbstbewusstsein hüten. Denn einen weiteren Streik können sie sich nicht leisten. Das Risiko, dass dann die jetzige Zustimmung in Empörung umschlägt, ist viel zu groß. Zumal die finanziellen Schäden für die Lufthansa dann richtig schmerzhaft werden. Gut möglich, dass dann aus den Reihen der Lufthansa-Aktionäre der Druck aufs Management wächst, Härte zu zeigen. Rational wäre, dass die Piloten ihren Streikerfolg nun nutzen, um die Verhandlungen auf das zu fokussieren, was sich als entscheidender Punkt des Tarifkonflikts herauskristallisiert hat: Das Alter für den Beginn des Vorruhestandes. Derzeit sind es 55 Jahre. Die Lufthansa will 60 Jahre. Man könnte sich ja in der Mitte treffen.

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