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Mitteldeutsche Zeitung: zu Griechenland

Halle (ots) - Der Euro war seinen Vätern auch ein Vorschuss auf eine gemeinsame Zukunft. Heute wissen wir: Geld allein macht nicht glücklich. Es bedarf einer gemeinsamen Politik, um es stabil zu halten. Nicht bloß der Summe vieler unterschiedlicher Ansätze. Das dauert. Aber wann, wenn nicht jetzt, muss der Anfang gemacht werden? Unter dem Druck der Finanzmärkte hat Athen einen schmerzhaften Reformprozess begonnen. Spät, aber hoffentlich nicht zu spät. Die EU-Partner unterstützen den kontrollierten Veränderungsprozess. Angesichts der Dramatik und der historischen Dimension der Aufgabe wirkt der innenpolitische Streit kleinkariert. Wer Politikverdrossenheit steigern möchte, bitte schön! Wer nicht, sollte der Hilfe für Athen zustimmen und danach mit dem - notwendigen - innenpolitischen Streit fortfahren.

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