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Mitteldeutsche Zeitung: zu Deutschland-Israel

    Halle (ots) - Das Treffen der deutschen Staatsführung mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu war von überraschend klaren Worten geprägt. Absage an den weiteren Bau jüdischer Siedlungen und die Aufnahme ernsthafter Friedensverhandlungen mit den Palästinensern - die Botschaft ist deutlich formuliert. Von der oft gerügten "Feigheit vor dem Freund" war wenig zu spüren. Sicherlich sollte man den deutschen Einfluss in Nahost nicht überschätzen. Berlin hat sich bisher eher als Makler in diplomatisch heiklen Missionen denn als echter Machtfaktor einen Namen gemacht. Das aber entwertet deutsche Außenpolitik in der Region keineswegs. Die neue Ernsthaftigkeit, mit der aus Deutschland auf eine dauerhafte Friedenslösung gedrungen wird, gibt Israel den klaren Tenor für die bilateralen Beziehungen vor.

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