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Mitteldeutsche Zeitung: zu Kaliningrad und Raketen

    Halle (ots) - Auf einmal erscheint alles wieder ganz einfach: Die USA geben dem Raketenabwehrschirm über Europa nicht mehr höchste Priorität, und Russland rückt davon ab, im Raum Kaliningrad Kurzstreckenraketen zu installieren. Die drohende Aufrüstungsspirale ist unterbrochen, bevor entscheidende Schritte getan wurden. Das ist vor allem ein Gewinn für Europa. Denn auch wenn die Systeme vermutlich nie zum Einsatz kommen würden, haben sie in den letzten Jahren die Beziehungen belastet. Nicht nur die zwischen Washington und Moskau, sondern auch unter den europäischen Partnern. Das Fehlen einer gemeinsamen Strategie im Umgang mit Russland war und ist eines der größten Defizite in der Europäischen Union. Daran muss gearbeitet werden, auch wenn sich jetzt ein Teil der Spannungen wieder abbaut.

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