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Lausitzer Rundschau: Zu Hooligans und Rechtsradikale in der Lausitz
Keine Chance für Gewalt

    Cottbus (ots) - Im Cottbuser Fußballstadion von Energie waren bisher keine Banner mit rassistischen und volksverhetzenden Aufschriften zu sehen. Das ist sicher ein Verdienst der konsequenten Kontrollen durch Polizei und Sicherheitsdienste. Doch das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich auch hier schon längst in manchem Zuschauerblock eine gefährliche Mischung bildet: Fans, die Randale um jeden Preis wollen, und Rechtsradikale, denen es darum geht, ihren rassistischen Germanendünkel auszuleben. Kleinster gemeinsamer Nenner beider Gruppen ist die Lust auf Gewalt. Beim Versuch, in der Fanszene Einfluss zu gewinnen, haben Rechtsextremisten einen klaren Ansatzpunkt: eine bis in die Mitte der Gesellschaft hinein verbreitete Ablehnung von Ausländern, besonders dann, wenn sie dunkelhäutig sind. Und eine bessere Bühne als die Fußball-WM für Pöbeleien und Provokationen kann sich die braune Szene nicht wünschen. Die Polizei ist darauf vorbereitet, ihr auch hier in der Region, vor Großleinwänden und -bildschirmen keine Chance für Propaganda und Gewalt zu lassen. Doch nach dem Abpfiff des Endspiels bleibt die gefährliche Mischung aus Lust an Randale und braunem Denken bei einem Teil der Fans in den Stadien. Nicht nur für die Polizei, sondern auch für die Vereine und die friedlichen Fans ist das eine noch lange andauernde Herausforderung.

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