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Lausitzer Rundschau: zu: Integration von Spätaussiedlern in der Region

    Cottbus (ots) - Spätaussiedler in der Region arbeiten an ihrer Akzeptanz. Der Tanzsportklub Rose in Forst, der russische Laden in Senftenberg oder in Hoyerswerda der Aussiedlerverein - Beispiele dafür, wie Russlanddeutsche kulturelles Leben in die Region bringen. Schwerlich lässt sich den Eingereisten da noch mangelnder Integrationswille unterstellen. Zugleich spielen jugendliche Spätaussiedler, die Omis die Handtaschen entreißen, um ihre Drogensucht zu finanzieren, in der Polizei-Statistik kaum mehr eine Rolle. Was natürlich auch daran liegt, dass immer weniger Russlanddeutsche einreisen. Diese wenigen müssen dank des neuen Zuwanderungsgesetzes gute Kenntnisse der deutschen Sprache mitbringen. All das führt dazu, dass die Integration von Spätaussiedlern die Lausitz nicht mehr so vor eine Zerreißprobe stellt wie noch vor wenigen Jahren. Trotzdem bleibt noch viel zu tun. Vor allem an besseren Schulabschlüssen für die Kinder Russlanddeutscher müssen beide Seiten mit mehr Engagement und Offenheit arbeiten. Wenn die Jugendlichen unter ihren Möglichkeiten bleiben, wird für sie die Job-Suche zum Problem. Doch auch die Region bekommt ein Problem, wenn sie nicht alles dafür tut, um sich mit ausgebildetem Nachwuchs zu versorgen. Denn den wird sie künftig dringend brauchen.

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