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Lausitzer Rundschau: Lausitzer Rundschau, Cottbus, zu: Radprofi Danilo Hondo wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt
Logische Konsequenz

    Cottbus (ots) -

    Der Internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne ist mit der zweijährigen Sperre für Radprofi Danilo Hondo seiner Linie treu geblieben: Keine Gnade gegenüber dem Einsatz von unerlaubten Hilfsmitteln. Der Radsport ist dagegen nach den Fällen Tyler Hamilton und zuletzt Roberto Heras mit der Sperre Hondos um ein weiteres trauriges wie überaus prominentes Kapitel reicher. Das Schweizer Verbandsgericht war mit seinem erstinstanzlichen Urteil – ein Jahr Sperre, ein weiteres Jahr Bewährung – teilweise der Argumentation Hondos und seines Anwaltes gefolgt. Auf Deutsch hieß das Urteil: Der Cottbuser mit Wohnsitz in der Schweiz war ein bisschen schuldig. Dies sehen die Regularien der Welt-Anti-Doping- Agentur indes nicht vor. Hier gibt es nur schuldig oder nicht schuldig. Da Hondo zweifelsfrei positiv in A- und B-Probe getestet wurde, war das gestrige Urteil eine logische Konsequenz. Für den Sportler und Menschen Danilo Hondo ist die Sperre und das damit einhergehende anschließende zweijährige Berufsverbot in der ProTour indes tragisch. Denn der Cottbuser konnte berechtigte Zweifel an dem vorsätzlichen Missbrauch des Stimulanzmittels Carphedon geltend machen . Genutzt hat es dem 32-Jährigen nicht. Der CAS blieb hart – und dürfte damit der noch so viel versprechenden Karriere des Danilo Hondo das überaus bittere Ende bereitet haben.


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