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Groß- und Außenhandel: 1. Tarifrunde in Niedersachsen endet ergebnislos

Groß- und Außenhandel: 1. Tarifrunde in Niedersachsen endet ergebnislos
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Hannover, 9. Mai 2026. Die Tarifverhandlungen für den Groß- und Außenhandel in Niedersachsen sind am 8. Mai 2026. gestartet. Sie endeten ohne Ergebnis und wurden auf den 12. Juni 2026 vertagt.

Volker Hepke, hauptamtlicher Verhandlungsführer des AGA: "Die Lage im niedersächsischen Groß- und Außenhandel ist alles andere als rosig: seit mehreren Jahren keine realen Umsatzzuwächse, hoher Kostendruck, steigende Insolvenzen und ein realer Rückgang der Beschäftigung. Viele Betriebe haben ihre Reserven aufgebraucht. In dieser Situation sind die Forderungen der Gewerkschaft schlicht nicht finanzierbar. Es geht in der Tarifrunde nicht nur um Entgelte, sondern auch um die Frage, ob Unternehmen weiter ausbilden, investieren und Arbeitsplätze halten können. Wer jetzt die Kosten weiter nach oben treibt, gefährdet am Ende genau das, was wir gemeinsam schützen müssen: Beschäftigung und die Zukunftsfähigkeit der Betriebe. Unser Ziel ist ein Abschluss mit Augenmaß, der die wirtschaftliche Lage der Unternehmen berücksichtigt und Arbeitsplätze sichert."

Die Forderungen der Gewerkschaft Verdi:

  • Erhöhung der Löhne und Gehälter um 7 Prozent, mindestens jedoch um 250,00 Euro
  • Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 150,00 Euro
  • Laufzeit: 12 Monate

Die Mindestanhebung von 250 Euro entspricht in der untersten Entgeltgruppe einer Erhöhung um 10,83 Prozent.

Im niedersächsischen Groß- und Außenhandel arbeiten in rund 14.000 Unternehmen 130.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte und 3.500 Auszubildende.

Kontakt:
Christian Ströder
Leiter Kommunikation & PR
AGA Unternehmensverband
Telefon: (040) 30801-162
E-Mail:  christian.stroeder@aga.de
Internet:  www.aga.de