Alle Storys
Folgen
Keine Story von Ärzte der Welt e.V. mehr verpassen.

Ärzte der Welt e.V.

Einladung für Medienschaffende: Expert*innen des humanitären Sektors treffen sich in Berlin

Berlin (ots)

Humanitarian Congress am 21. und 22. April 2026 im silent green Kulturquartier, Gerichtstraße 35, 13347 Berlin

Drastische Mittelkürzungen, Konfliktparteien, die das Völkerrecht immer weiter aushöhlen, Vertrauensverlust: Die humanitäre Hilfe ist mit einer beispiellosen Krise konfrontiert und Millionen Menschen weltweit spüren schon heute die Folgen. Vor diesem Hintergrund treffen sich führende Expert*innen in Berlin, um nach Lösungen zu suchen.

Ärzte der Welt, Ärzte ohne Grenzen, das Deutsche Rote Kreuz, Oxfam Deutschland und The New Humanitarian laden Sie herzlich ein, den diesjährigen Humanitären Kongress medial zu begleiten. Unter dem Titel Humanitarianism(s) in Transition: Between Ideals, Power and Agency diskutieren Teilnehmende aus Medizin, humanitärer Hilfe, Politik, Medien und Wissenschaft die Herausforderungen des Sektors und reflektieren kritisch die eigene Rolle.

"Nationale und geopolitische Interessen bestimmen immer öfter, wo Gelder hinfließen und für welche Bereiche. Viele Menschen, aber auch ganze Bevölkerungsgruppen und Länder, fallen zunehmend aus dem Hilfesystem", so die Expertin für globale Gesundheit Katri Bertram. Sie stellt sich auf dem Kongress in ihrer neuen Rolle als Direktorin von Ärzte der Welt vor. "Wenn es uns nicht gelingt, humanitäre Bedarfe wieder in den Vordergrund zu rücken, ist die Gesundheit von Hunderttausenden Menschen gefährdet."

Daneben wird Ärzte der Welt vertreten durch die Koordinatorin des Ukraine-Projekts Sandrine Chopin und den Präsidenten von Ärzte der Welt-Frankreich Dr. Jean-François Corty. Der Ärzte der Welt-Fachberater für Gesundheit Humam Dawood wird aus seinen langjährigen Erfahrungen in so unterschiedlichen Kontexten wie Syrien, der Ukraine und Äthiopien berichten.

Weitere renommierte Sprecher*innen sind Fatou Bensouda, Hochkommissarin Gambias im Vereinigten Königreich und ehemalige Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshof, Nadine Saba, Direktorin des Akkar Network for Development, Hansjörg Strohmeyer, Leiter der UNOCHA-Abteilung für Politikentwicklung und Studien, Unni Karunakara, Senior Fellow bei der Global Health Justice Partnership an der Yale University.

Das vollständige Programm finden Sie hier. Kongresssprache ist Englisch. Die meisten Reden und Podiumsgespräche werden im Livestream übertragen.

Interview- und Akkreditierungsanfragen gerne an: presse@aerztederwelt.org

Pressekontakt:

Stephanie Kirchner
Pressereferentin
Ärzte der Welt e.V.
m. +49 (0) 159 0406 2104
@ stephanie.kirchner@aerztederwelt.org

Original-Content von: Ärzte der Welt e.V., übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Ärzte der Welt e.V.
Weitere Storys: Ärzte der Welt e.V.
  • 19.02.2026 – 05:55

    Organisationen fordern: Kein ICE in der EU!

    Berlin/Brüssel (ots) - Razzien, verstärkte Überwachung und Racial Profiling - Ärzte der Welt und über 80 weitere Organisationen prangern in einer gemeinsamen Erklärung die zu erwartenden Folgen der EU-Rückführungsverordnung an. Ende März stimmt der Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres des EU-Parlaments (LIBE) über die Verordnung ab. Diese soll Maßnahmen beinhalten, um Menschen ohne ...

  • 12.12.2025 – 05:45

    Bericht von Ärzte der Welt zeigt alarmierende Versorgungslücken

    München (ots) - Warum bekommen Hunderttausende Menschen in Deutschland keine ausreichende medizinische Versorgung? Antworten auf diese Frage liefert der aktuelle Gesundheitsreport von Ärzte der Welt. Er zeigt die gravierenden Barrieren und gesundheitsgefährdenden Lebensbedingungen, mit denen Betroffene konfrontiert sind. Der Bericht, veröffentlicht am Welttag der allgemeinen Gesundheitsversorgung, basiert auf Daten ...

  • 20.11.2025 – 05:10

    Über 50 Organisationen warnen: Bürgergeldreform macht Gesellschaft kränker

    München (ots) - Mehr Armut, schlechtere Gesundheit: 52 Organisationen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen - darunter Ärzte der Welt, AWO, Diakonie, der Deutsche Gewerkschaftsbund und der Paritätische Wohlfahrtsverband - warnen in einem gemeinsamen Aufruf vor den Folgen der geplanten Bürgergeldreform. Nach der Veröffentlichung des Gesetzentwurfs zur "Neuen ...