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Medien-Info: Tarifrunde CinemaxX: Zweite Verhandlungsrunde ohne Einigung

Tarifrunde CinemaxX: Zweite Verhandlungsrunde ohne Einigung

Die zweite Tarifverhandlungsrunde zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Kinokette CinemaxX am gestrigen Dienstag (30. Juni 2026) ist ohne Ergebnis geblieben. Die Positionen der Tarifparteien liegen weiterhin deutlich auseinander.

Die Geschäftsführung hatte für den Einstiegslohn lediglich 14,00 Euro pro Stunde angeboten – und damit nur 10 Cent über dem gesetzlichen Mindestlohn. Gleichzeitig sollen Arbeitsabläufe verdichtet und Tätigkeiten neu organisiert werden.

„Der Abstand zum Mindestlohn muss deutlich größer werden, damit die Beschäftigten ein sozial gerechtes und existenzsicherndes Einkommen erzielen können“, erklärt ver.di-Verhandlungsführer Andreas Michelbrink. Nach den erfolgreichen Tarifabschlüssen bei den Kinoketten UCI und CineStar würden nun auch die rund 1.200 Beschäftigten von CinemaxX eine angemessene Lohnerhöhung erwarten. „Die Gespräche verliefen zwar konstruktiv. Dabei wurden insbesondere auch die Situation langjährig Beschäftigter sowie das Risiko von Altersarmut thematisiert. Das vorgelegte Angebot ist jedoch völlig unzureichend.“

Nach den wirtschaftlich schwierigen Jahren habe sich die Kinobranche wieder positiv entwickelt. An dieser Entwicklung müssten auch die Beschäftigten von CinemaxX teilhaben.

ver.di fordert einen Einstiegslohn von 15,80 Euro pro Stunde bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten. Darüber hinaus verlangt die Gewerkschaft eine Anhebung der Zuschläge sowie der Ausbildungsvergütungen.

Die nächste Tarifverhandlungsrunde zwischen ver.di und CinemaxX findet am 14. Juli 2026 in Hamburg statt.

Für Rückfragen: Andreas Michelbrink, 0160.9065.3419

V.i.S.d.P.

Richard Rother
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin

Tel.: 030/6956-1011, -1012
E-Mail: pressestelle@verdi.de
 www.verdi.de/presse
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