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Medien-Info: Tarifrunde CinemaxX: ver.di ruft bundesweit zu Streiks bei CinemaxX auf - Kein Lohn unter 15,80 Euro

Tarifrunde CinemaxX: ver.di ruft bundesweit zu Streiks bei CinemaxX auf - Kein Lohn unter 15,80 Euro

Vor der zweiten Tarifverhandlungsrunde mit der Kinokette CinemaxX ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) an diesem Wochenende bundesweit Beschäftigte an verschiedenen CinemaxX-Standorten zum Streik auf. „Die Beschäftigten bei CinemaxX arbeiten vielerorts weiterhin zum gesetzlichen Mindestlohn“, erklärt ver.di-Verhandlungsführer Andreas Michelbrink. „Gerade in Städten wie München oder Regensburg reicht das nicht zum Leben.“

Mit der zentralen Forderung „Kein Lohn unter 15,80 Euro“ ist ver.di in die Tarifverhandlungen für die rund 1.200 Beschäftigten eingestiegen. Ziel ist es, existenzsichernde und sozial gerechte Einkommen durchzusetzen. Die Forderung orientiert sich an den Vorgaben der Europäischen Mindestlohnrichtlinie.

„Die Kinobranche blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Auch das Jahr 2026 ist mit Filmen wie Michael und Der Teufel trägt Prada 2 stark gestartet und verspricht ein gutes Kinojahr zu werden. Festivals wie aktuell das Filmfest München zeigen, dass sich die Branche nach der Corona-Pandemie erfolgreich neu aufgestellt hat. Es gibt keinen sachlichen Grund, die Beschäftigten nicht angemessen am wirtschaftlichen Erfolg zu beteiligen“, so Michelbrink.

Das bisherige Angebot der CinemaxX-Geschäftsführung bezeichnet ver.di als enttäuschend. Für die meisten Beschäftigten sei im Jahr 2026 keinerlei Lohnerhöhung vorgesehen – sie würden weiterhin lediglich den gesetzlichen Mindestlohn erhalten. Auch für 2027 sehe das Angebot nach aktuellem Stand keine darüber hinausgehenden Entgeltsteigerungen vor. Gleichzeitig wolle das Unternehmen die Arbeitsverdichtung im Servicebereich weiter erhöhen. „Dieses Angebot ist nicht akzeptabel. Gerade langjährig Beschäftigten wird damit jede Wertschätzung verweigert. Wer über Jahre hinweg lediglich den Mindestlohn erhält, ist im Alter einem erheblichen Armutsrisiko ausgesetzt“, erklärt Michelbrink.

Die nächste Verhandlungsrunde zwischen ver.di und CinemaxX findet am

30. Juni 2026 in Hamburg statt.

Für Rückfragen: Andreas Michelbrink, 0160.9065.3419

V.i.S.d.P.

Richard Rother
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin

Tel.: 030/6956-1011, -1012
E-Mail: pressestelle@verdi.de
 www.verdi.de/presse
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