Statistisches Bundesamt

In Deutschland werden immer weniger Schuhe hergestellt

    Wiesbaden (ots) - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) aus Anlass der Internationalen Schuhmesse GDS, die vom 11. - 13. September 2009 in Düsseldorf stattfindet, mitteilt, wurden in Deutschland im Jahr 2008 von 90 Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten Schuhe im Wert von rund 787,8 Millionen Euro hergestellt. Der Produktionswert lag damit um 3,8% niedriger als 2007 (Produktionswert rund 819,0 Millionen Euro) und um fast ein Viertel (24,9%) unter dem Niveau von 2002 (Produktionswert rund 1 049,3 Millionen Euro).

    Dies ist insbesondere auf den Rückgang der Produktion von Damen- und Herrenschuhen aus Leder zurückzuführen. Wurden im Jahr 2002 noch etwa 8,5 Millionen Paar Damenschuhe im Wert von 306,7 Millionen Euro hergestellt, so waren es im Jahr 2008 nur noch 3,3 Millionen Paar mit einem Wert von 143,7 Millionen Euro. Das ist ein Rückgang von 61% bei der Menge der hergestellten Schuhe und von 53% bei ihrem Wert. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich bei den Herrenschuhen. 2002 wurden noch etwa 3,6 Millionen Paar Herrenschuhe im Wert von 151 Millionen Euro produziert, im Jahr 2008 waren es lediglich 1,6 Millionen Paar im Wert von 65,3 Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 55% bei der Menge der hergestellten Schuhe und von rund 57% beim Wert.

    Demgegenüber gab es bei der Herstellung von Arbeitsschuhen mit einem Oberteil aus Leder mengenmäßig nur geringe Unterschiede (2002: 4,2 Millionen Paar, 2008: 4,1 Millionen Paar). Der Produktionswert stieg jedoch von 156,9 Millionen Euro im Jahr 2002 um 17,7% auf 184,6 Millionen Euro im Jahr 2008.

    Weitere Auskünfte gibt: Jeanette Kühn, Telefon: (0611) 75-2290, E-Mail: produktionserhebungen@destatis.de

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