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Rheinische Post: Trittin zu Satire-Streit: Warschau muss begreifen, dass die EU keine bloße Geldverteilungs-Veranstaltung ist

    Düsseldorf (ots) - Angesichts des anhaltenden Satire-Streits zwischen Deutschland und Polen  hat der Grünen-Außenpolitiker Jürgen Trittin die Bundesregierung aufgefordert, Angriffe gegen  die Pressefreiheit entschieden abzuwehren. "Die Bundesregierung muss deutlich machen, dass sie es nicht zulässt, dass Presseorgane wegen der Wahrnehmung von Meinungsfreiheit mit Sanktionen bedroht werden", sagte der frühere Bundesumweltminister der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Er betonte zugleich, die polnischen Regierungsparteien hätten "noch einen langen Weg vor sich, um zu realisieren, dass die EU mehr ist als eine Veranstaltung zur Umverteilung von Geldmitteln etwa für die polnische Landwirtschaft". Die EU sei eine Gemeinschaft von Werten, und dazu gehöre natürlich auch die Pressefreiheit.

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