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Rheinische Post: Westerwelle erteilt "Jamaika" eine Absage

    Düsseldorf (ots) - Mit einer klaren Absage an so genannte Jamaika-Koalitionen geht FDP-Chef Guido Westerwelle in die Klausurtagung des Parteivorstandes am Montag. "Dreierkonstellationen auf Bundesebene sind nicht das Ziel unserer Arbeit", heißt es in einem Strategiepapier Westerwelles, aus dem die "Rheinische Post" (Samstagausgabe) zitiert. Es sei "auch nicht sinnvoll, die Grünen mit einer neuen Machtperspektive aus ihrer zunehmenden Bedeutungslosigkeit herauszuführen", befindet der Parteichef.   Zugleich übt Westerwelle scharfe Kritik an der Union, spricht von "Sozialdemokratisierung der Union" und äußert die Befürchtung, dass in der großen Koalition "Bürgerrechte unter die Räder kommen". Schwarz-Rot sei eine "Notgemeinschaft der Wahlverlierer". Zugleich gibt Westerwelle das Ziel vor, dass die FDP künftig stärker auf Emotionen setzen soll. "Insgesamt wendet sich die FDP noch zu sehr an die Köpfe der Menschen und zu wenig an deren Herzen und Gefühle." Die Partei müsse daher ihre Botschaften "stärker emotionalisieren", um weiter wachsen zu können.

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