Alle Storys
Folgen
Keine Story von Rheinische Post mehr verpassen.

Rheinische Post

Rheinische Post: Kommentar
Fähigkeit vor Alter = Von Thomas Reisener

Düsseldorf (ots)

Die geplante Absenkung des Mindestalters für Moped-Führerscheine von derzeit 16 auf 15 Jahre ist vertretbar. Die billigen Zweitakt-Maschinen nerven zwar mit ihrem charakteristischen Zwiebacksägen-Sound, sind aber auch nicht gefährlicher als E-Bikes. Gerade in den ländlichen Regionen Nordrhein-Westfalens sind Mopeds für junge Menschen oft die einzige praxistaugliche Möglichkeit, zur Schule oder zur Arbeit zu kommen.

Wichtiger als das Alter ist die Qualifikation. Wer sich gründlich hat ausbilden lassen und den sicheren Umgang mit seinem Gefährt in einer strengen Prüfung nachgewiesen hat, sollte fahren dürfen. Im Gegenzug zur Liberalisierung der Altersgrenze darf der Staat bei den Ausbildungsvorgaben gerne etwas nachschärfen. Übrigens nicht nur beim Ersterwerb eines Führerscheins. Dass die meisten Führerscheine in Deutschland lebenslange Gültigkeit haben, ohne dass ihr Besitzer seine Fahrtüchtigkeit jemals wieder nachweisen muss, ist ein Unding. Wer motorisiert am Straßenverkehr teilnimmt, sollte regelmäßig nachweisen müssen, dass er dazu noch in der Lage ist.

www.rp-online.de

Pressekontakt:

Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2627

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Rheinische Post
Weitere Storys: Rheinische Post
  • 15.05.2019 – 21:09

    Rheinische Post: Kommentar / Clan-Strukturen zerschlagen = Von Christian Schwerdtfeger

    Düsseldorf (ots) - Das nun fertiggestellte Lagebild zur Clan-Kriminalität in Nordrhein-Westfalen dokumentiert auf 30 Seiten vor allem das, was viele längst wissen: Mitten unter uns gibt es seit Jahrzehnten eine Parallelgesellschaft, die abseits von Recht und Ordnung nach ihren eigenen Regeln spielt. Entstehen konnte diese kriminelle Unterwelt nur wegen ...

  • 15.05.2019 – 15:01

    Rheinische Post: Paketdienst Hermes fordert effektive Zollkontrollen

    Düsseldorf (ots) - Der Paketdienst Hermes unterstützt die von der großen Koalition mit einer sogenannten Nachunternehmerhaftung geplante Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Paketzustellern, fordert aber "effektive Kontrollen" durch den Zoll. "Um Gesetzesverstößen kompromisslos entgegenzutreten, hat Hermes bereits 2012 ein umfangreiches und sehr wirkungsvolles ...