Das könnte Sie auch interessieren:

Bundespräsident Steinmeier ehrt die Jugend forscht Bundessieger 2019

Hamburg/Chemnitz (ots) - Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler in Chemnitz ausgezeichnet Die ...

kinokino Publikumspreis geht an "Another Reality" / Erstmals verleihen 3sat und Bayerischer Rundfunk den Preis des Filmmagazins gemeinsam

Mainz (ots) - Die Redaktion von "kinokino", dem Filmmagazin von 3sat und Bayerischem Rundfunk, lobte auf dem ...

Neue Folgen bei RTL II: "Voller Leben - Meine letzte Liste"

München (ots) - - Zweite Staffel der Dokumentationsreihe mit sechs neuen Folgen - Myriam von M. erfüllt ...

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Rheinische Post

15.05.2019 – 21:09

Rheinische Post

Rheinische Post: Kommentar
Clan-Strukturen zerschlagen = Von Christian Schwerdtfeger

Düsseldorf (ots)

Das nun fertiggestellte Lagebild zur Clan-Kriminalität in Nordrhein-Westfalen dokumentiert auf 30 Seiten vor allem das, was viele längst wissen: Mitten unter uns gibt es seit Jahrzehnten eine Parallelgesellschaft, die abseits von Recht und Ordnung nach ihren eigenen Regeln spielt. Entstehen konnte diese kriminelle Unterwelt nur wegen jahrzehntelangen Wegguckens, Verharmlosens und Nichtstuns seitens der Politik und der Polizei. Dabei gab es genügend Hinweise von Bürgern in betroffenen Stadtteilen, die davor warnten. Aber wegen falsch verstandener politischer Korrektheit wurden sämtliche Hilferufe ignoriert.

Diese Haltung hat sich zumindest in einigen Teilen der Politik geändert. Seit einem Jahr wird konsequent gegen Clans in NRW vorgegangen. Aber prompt werden Stimmen laut, die die vielen Razzien gegen Clans als überzogen und sinnlos kritisieren, weil man dabei ja kaum etwas sicherstelle bis auf unversteuerten Tabak.

Aber darum geht es bei diesen Razzien auch nicht in erster Linie. Vielmehr will man die Szene aufmischen, in Unruhe versetzen, sie zu Fehlern zwingen, Erkenntnisse gewinnen. Statt an dieser Taktik Kritik zu üben, sollte man die Polizei jetzt endlich mal machen lassen. Schließlich wurde viel zu lange nichts getan.

www.rp-online.de

Pressekontakt:

Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2627

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Rheinische Post
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung