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Weser-Kurier: Über Hundespielflächen schreibt Thilo Neumann:

Bremen (ots) - Bei der Debatte um die Leinenpflicht für Hunde sind Emotionen garantiert. Dabei werden die Grenzen des guten Geschmacks schnell überschritten - und der Legalität: Hundehasser legen Giftköder aus, Tierfreunde beschmutzen Anwesen von Befürwortern der Leinenpflicht. Beide Seiten haben, jenseits der Extreme, nachvollziehbare Argumente. Situationen, in denen Kinder auf Spielplätzen von bellenden Schäferhunden verängstigt werden, sieht man ebenso ungern wie Fahrradfahrer, die frei laufenden Labradoren ausweichen müssen. Auf der anderen Seite beharren Hundebesitzer zurecht auf der artgerechten Haltung der Tiere, die nur mit ausreichend Auslauf garantiert ist. Einen wichtigen Schritt zur Deeskalation der Fronten hat nun die Stadt vollzogen: In der Bremer Vahr steht die erste Hundespielfläche vor der Fertigstellung. Dort können die Hunde nach Herzenslust toben, buddeln und spielen. Doch die Grünfläche, kleiner als ein Fußballfeld, kann erst der Anfang sein. Hundehalter außerhalb des Einzugsgebiets haben nichts von dem Platz, der somit nur eine Lösung im Kleinen bietet. Deswegen müssen im gesamten Stadtgebiet weitere Auslaufflächen eingerichtet werden - zum Wohle der Tiere und der Menschen.

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