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Weser-Kurier: Zu Merkels Europapolitik

    Bremen (ots) - Merkel markiert eine unsentimentale Machtposition. Sie gründet sich darauf , dass die internationalen Finanzmärkte eine Sanierung Griechenlands ohne die Zustimmung der wichtigen Wirtschaftsmacht Deutschland sowieso nicht akzeptieren würden. Gleichzeitig leitet sie einen Richtungswechsel in der deutschen Europapolitik ein. Der größte Mitgliedsstaat, der lange mit viel Geld der stille Garant der EU war - auch um damit die deutschen Exportmärkte auszubauen und zu sichern - hat erstmals offen zum Ausdruck gebracht, dass er nicht länger bereit ist, jeden Preis zu zahlen. Angela Merkel bedient damit zugleich die zunehmende euroskeptische Haltung der Deutschen und deren historisch bedingter latenter Angst vor der Geldentwertung.

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