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26.05.2020 – 11:00

Frau im Spiegel

Spätes Vaterglück für Heinz Hoenig (68): "Das Baby ist ein großes Geschenk"

München (ots)

"Ich könnte die ganze Welt vor Glück umarmen. Ich freue mich so sehr. Ich kann meine Gefühle kaum in Worten ausdrücken", sagt Heinz Hoenig, der jetzt mit 68 Jahren nochmal Papa wird, im Interview mit der Zeitschrift FRAU IM SPIEGEL. Ob es ein Mädchen oder ein Junge wird, möchte der Schauspieler ("Das Boot", "Der große Bellheim") nicht wissen. "Ich lasse mich lieber überraschen. Mir ist es auch egal. Hauptsache, das Baby ist gesund", so der TV-Star, der seine Frau Annika (35), mit der er seit März 2019 verheiratet ist, auch zum Frauenarzt begleitet. "Es ist immer wie ein Wunder, das Kleine zu sehen. Ich bin dann immer ganz gerührt und muss schlucken. Der Krümel ist gerade mal sieben Zentimeter groß und alles ist in Ordnung. Das Baby ist ein großes Geschenk. Ich bin wirklich sehr dankbar", erzählt Heinz Hoenig FRAU IM SPIEGEL.

Anfang Dezember soll das Baby auf die Welt kommen. Annika: "Mir geht es prima. Ich fühle mich topfit. Mir ist zum Glück nicht übel. Ich habe auch keine Essensgelüste oder Stimmungsschwankungen." Und wie war der Moment, als sie erfuhr, dass sie Nachwuchs erwartet? - "Das weiß ich noch ganz genau", so die examinierte Krankenschwester und Erzieherin. "Ich war nach dem Schwangerschafts-Test positiv geschockt und überwältigt vor Glück. Ich hatte ihn ganz früh am Morgen gemacht", erzählt die 35-Jährige. "Heinz schlief noch. Ich habe ihn dann am Frühstückstisch mit der tollen Neuigkeit überrascht! Es ist wie ein Wunder und passt einfach alles: Wir lieben uns, wir sind verheiratet und unser Baby ist die Krönung unserer Liebe. Einfach toll!" Heinz Hoenig zu FRAU IM SPIEGEL: "Ein absolutes Wunschkind eben." Das Baby verbinde Anni und ihn noch mehr. "Nicht, dass wir das brauchen, aber es kommt noch mal etwas Gigantisches in unser Leben."

Was seine erwachsenen Kinder Paula und Lucas zur Baby-News gesagt haben? - "Die zwei waren sofort begeistert und haben sich aus vollem Herzen mit uns gefreut. Da gab es nicht für den Bruchteil einer Sekunde ein erstauntes Nachfragen oder Verwunderung", betont Heinz Hoenig, dessen erste Frau Simone 2012 verstorben ist. "Genauso hat meine Familie es aufgenommen", bemerkt Annika. Ihre Tochter Juane (13) sei die erste gewesen, die es erfahren hat. "Sie hat vor Freude geweint und ist schon aufgeregt, bald eine große Schwester zu sein. Auch meine Oma und mein Opa sind ganz aus dem Häuschen, dass wir Nachwuchs bekommen."

Bei der Entbindung möchte der Schauspieler dabei sein. "Ich war auch bei meinen großen Kindern dabei", sagt er. "Bei Lucas musste ich leider raus, weil er per Kaiserschnitt kam. Aber ich war der Erste, der ihn im Arm gehalten hat. Und noch was: Ich habe vor jeder Frau, die ein Kind bekommt, den allergrößten Respekt."

Zweifel, ob er zu alt als Vater sein könnte, hat er nicht. "Aber ich weiß, dass ich viele Neider haben werde", so Hoenig. "Ich habe eine wunderschöne, junge Frau und werde noch mal Vater. Viele werden denken oder vielleicht auch sagen: ,Wie, du wirst mit 68 Jahren noch mal Vater?' Mir ist die Meinung von anderen aber so was von piepegal! Ich habe gelernt, ein dickes Fell zu bekommen." Annika: "Ich kann mir schon vorstellen, dass es Diskussionen geben wird. Erst einmal haben wir einen großen Altersunterschied und jetzt kommt noch ein Baby. Nicht jeder hat dafür Verständnis. Am wichtigsten ist jedoch, dass ein Vater sein Kind, das auf die Welt kommt, liebt. Und das Alter ist da völlig egal." Heinz Hoenig sieht das genauso: "Ich hoffe, der beste Vater der Welt zu sein! Ich bin voller Liebe, Verständnis und Fürsorge. Und ich übernehme sehr gern Verantwortung. Nur das zählt! Basta!" Die Namen für einen Jungen oder ein Mädchen stehen bereits fest. "Ich hatte ungefähr 238 Vorschläge, Anni ein paar weniger", erzählt Heinz Hoenig. "Zum Glück konnten wir uns aber einigen."

Der TV-Star ist handwerklich sehr geschickt. "Ich habe die Wiege, die ich für unser Baby bauen werde, schon genau im Kopf", verrät er. Annika mag Heinz Hoenigs "großes Herz, seinen Humor und seine Klarheit". Er habe sich im positiven Sinne das Kind im Mann bewahrt. "Und was sehr schön ist: Er bringt mich jeden Tag zum Lachen." Was er an Annika liebt: "Anni ist schön, fröhlich, ehrlich, ideenreich und stark. Sie war nie das kleine Mädchen in Pink. Sie hat sehr viel in ihrem Leben angepackt, geschafft und erkämpft. Sie ist wie ich ein kleiner Revolutionär. Wir sind echte Seelenverwandte."

Trotz aller Liebe herrsche bei ihnen aber nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen, so Annika gegenüber FRAU IM SPIEGEL. "Wir haben auch mal Auseinandersetzungen, respektieren aber die Meinung des Anderen. Denn Reibung erzeugt ja bekanntlich Wärme."

Die beiden sind jetzt seit gut einem Jahr verheiratet. Ob sich ihr Gefühl zueinander noch verstärkt hat? - Sie: "Ich finde schon. Unsere Liebe wächst von Tag zu Tag." Er: "Unsere Liebe kann doch gar nicht mehr größer werden! Ich habe vom ersten Moment an gespürt, dass du meine Frau wirst - und jetzt noch das Baby. Das ist doch der absolute Traum!"

Pressekontakt:

Ulrike Reisch
Ressortleitung Aktuell
Frau im Spiegel
Tel.: 089-272708977
E-Mail: ulrike.reisch@funke-zeitschriften.de

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