Deutscher Franchiseverband e.V.

Missbrauch der Gründungs-Zuschüsse bedroht Unternehmertum in Deutschland
DFV fordert Bundesregierung, Ämter und IHKen zur besseren Aufklärung von Existenzgründern auf

    Berlin (ots) - Das Unternehmertum als Quelle für Wachstum in Deutschland droht zu versiegen: Diesen Schluss zieht nicht nur Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), aus den erschreckenden Ergebnissen des DIHK-Gründerreports 2006 "Existenzgründung in Zeiten von Hartz IV". Laut Report sind Furcht vor Arbeitslosigkeit und Aussicht auf finanzielle Zuschüsse die Hauptantriebe für Existenzgründer. Auch Dr. h.c. Dieter Fröhlich, Präsident des Deutschen Franchise-Verbandes e.V. (DFV) und selbst seit Jahrzehnten erfolgreicher Unternehmer des Franchise-Systems "Musikschule Fröhlich", sieht  die Entwicklung zur Subventions-Mentalität bedenklich: "Aus dem Report müssen ganz klar Konsequenzen gezogen werden. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Beratungsstellen für angehende Existenzgründer dringend eine gründlichere Aufklärungsarbeit leisten müssen."

    Der Unternehmer-Nachwuchs verlasse sich laut Fröhlich anscheinend zu sehr auf staatliche Zuschüsse - fehlende Ideen, mangelnde Tatkraft und kaum vorhandener Unternehmergeist führten sehr schnell zum Scheitern. Über 68 Prozent der insgesamt 70.902 Teilnehmer an Gründungsberatungen der Industrie- und Handelskammer (IHK) hatten als Motiv für ihre Existenzgründung den Ausweg aus der Arbeitslosigkeit gewählt. Die Erfahrungen der IHK mit dem bis 30. Juni 2006 noch staatlich geförderten Subventionierungs-Modell "Ich-AG" belegen, dass ohne unternehmerisches Bewusstsein kaum ein Start in die Selbstständigkeit gelingt. In dem Gründerreport hat die IHK daher bereits entsprechende "Forderungen für mehr Gründungsdynamik" an die Bundesregierung gestellt.

    DFV fordert Abbau der bürokratischen Hürden und Verbesserung der     Finanzierung

    Neben dem Subventions-Missbrauch behindert aber auch die hohe Bürokratie-Belastung für Existenzgründer das deutsche Unternehmertum in seinem Wachstum. "Der DFV setzt sich schon seit Jahren bei der Politik für eine Verbesserung der zu hohen bürokratischen Hürden für Existenzgründer und der unzureichenden Finanzierung des Mittelstands ein. Denn nur so können die vorhandenen Jobmöglichkeiten ausgeschöpft werden", konstatiert DFV-Präsident Fröhlich. Und die sind gerade in der Franchise-Branche riesig: Trotz allgemeiner wirtschaftlicher Stagnation hat die deutsche Franchise-Wirtschaft seit dem 15. September 2004 über 31.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Und ein Ende dieses Aufwärtstrends ist noch nicht in Sicht - im Gegenteil: Der DFV prognostiziert 200.000 neue Arbeitsplätze über Franchise-Unternehmensgründungen bis 2009.

    Franchise-Partnerschaft bietet Existenzgründern dauerhafte     Unterstützung

    Warum nicht Unterstützung beim Weg in die Selbstständigkeit holen? Gerade für engagierte Existenzgründer, die keine eigene "zündende" Idee haben, bietet Franchising eine hilfreiche Unterstützung beim Start in die Selbstständigkeit: Der Franchise-Nehmer kann von Anfang an von der "schlüsselfertigen Existenz" und den Vorteilen einer Unternehmens-Kooperation profitieren. Bei der Partnerschaft für den gemeinsamen wirtschaftlichen Erfolg gewinnen beide Seiten: Der Franchise-Geber bringt die bereits eingeführte Marke und das Know-how sowie Vorteile in Marketing, Wettbewerb, Produktivität, Kompetenz und Organisation mit ein. Als selbstständiger Unternehmer vor Ort ermöglicht der Franchise-Unternehmer die optimale Beratung und den Kundenservice.

    Weitere Informationen zum Thema Franchising unter:     www.dfv-franchise.de

    Der Deutsche Franchise-Verband e.V. (DFV) ist seit 1978 zentraler Repräsentant der deutschen Franchise-Wirtschaft und vertritt die Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Durch die Überprüfung der Unternehmen bei ihrer Aufnahme und die verbindlichen Richtlinien für faires Franchising stellt der Verband die Qualitätsgemeinschaft der Franchise-Branche dar. Derzeit gehören dem DFV rund 250 Mitglieder an.

Kontakt: Deutscher Franchise-Verband e.V. Kornelia Kohut Tel. 030/ 278 902-12,  Fax: -15;   E-Mail: kohut@dfv-franchise.de www.dfv-franchise.de

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