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Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Stifterverband fördert Personalmanagement an Hochschulen

Essen (ots)

- Neuer Wettbewerb soll Modellvorhaben auszeichnen
   - Kienbaum Personalberatung führt Pro-Bono-Workshops durch
   - "Welcome Centres" sollen internationale Spitzenforscher anziehen
Mit seinem neuen Förderprogramm "Akademisches Personalmanagement"
will der Stifterverband modernes "Human Resources Management" aus der
Wirtschaft auf Hochschulen übertragen. Eine koordinierte
Personalentwicklung gibt es im Hochschulbereich praktisch nicht.
Eignungsprüfungen für Leitungsfunktionen und integrierte
Weiterbildungskonzepte sind äußerst selten, Berufungsverfahren
ineffizient und langwierig. Die Leistungsfähigkeit von Hochschulen
hängt aber in besonderem Maße von ihrem qualifizierten und
motivierten Personal ab. "Die Hochschulen müssen dringend", so
Andreas Schlüter, der Generalsekretär des Stifterverbandes, "ihre
strategischen Aufgaben in Angriff nehmen, die sich im Bereich des
Personalmanagements stellen."
Dazu will der Stifterverband jetzt den Startschuss geben. Zum
einen sollen Modellvorhaben initiiert und verwirklicht werden, zum
anderen soll das Thema Personalentwicklung an Hochschulen mit
konkreten Handlungsempfehlungen breit verankert werden. Dazu bringt
der Stifterverband Personalmanagement-Experten aus Hochschulen,
Wissenschaftorganisationen und Wirtschaft zusammen, um die
Anforderungen an ein modernes akademisches Personalmanagement zu
formulieren. Im Zentrum des Programms steht ein Wettbewerb, mit dem
drei Modellvorhaben an Hochschulen unterstützt werden sollen. Ein
Expertenbeirat wird die Modellprojekte begleiten, die Kienbaum
Personalberatung wird Pro-Bono-Workshops mit jeder Hochschule
durchführen. Am Ende steht die Veröffentlichung des Handbuches
"Akademisches Personalmanagement" als Handlungsanleitung für andere
Hochschulen. Das Programm ist mit 750.000 Euro dotiert.
"Welcome Centres" für internationale Forscher
Um wieder mehr international renommierte Forscher für deutsche
Hochschulen zu gewinnen, legt der Stifterverband - gemeinsam mit der
Alexander von Humboldt-Stiftung und der Deutschen Telekom-Stiftung -
ein neues Programm "Welcome Centres" auf. Den Anstoß für dieses
Programm gab die Tatsache, dass internationale Spitzenforscher häufig
unter vielen Angeboten von Universitäten und Forschungseinrichtungen
wählen können und deutsche Institute und Hochschulen oft den Kürzeren
zogen. Für ihre "Standortentscheidung" spielen nicht nur
wissenschaftliche Faktoren im Gastland eine Rolle. Wichtig ist auch,
welche Unterstützung die Spitzenforscherinnen und -forscher in
administrativen und anderen organisatorischen Fragen an der
Gasthochschule bekommen.
Hier zu Lande fehlen Strukturen, die deutsche Hochschulen
attraktiv machen und einen reibungslosen Start in einem neuen Umfeld
erleichtern. Deshalb will das Programm "Welcome Centres" den Aufbau
solcher Strukturen unterstützen. Deutsche Hochschulen mit einem hohen
Anteil ausländischer Gastforscher werden aufgefordert, Konzepte für
eine systematische Betreuung zu entwickeln und sich um eine Förderung
durch die gemeinsame Initiative zu bewerben. Das Programm ist mit
500.000 Euro ausgestattet.
Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft entwickelt
Förderprogramme und unterstützt Initiativen, die exemplarisch zur
Lösung von strukturellen Problemen in Hochschule und Wissenschaft
beitragen. Der Stifterverband versteht sich als unkonventionelle
Ideenschmiede in einem überbürokratisierten Wissenschaftssystem. Er
vereint rund 3.000 Unternehmen, Unternehmensverbände und
Privatpersonen. Für seine Programme stehen dem Stifterverband im Jahr
rund 30 Millionen Euro an gemeinnützigen Spenden zur Verfügung. Als
Treuhänder betreut er eine stetig wachsende Zahl privater Stiftungen,
derzeit rund 360 mit einem Stiftungskapital von 1,6 Milliarden Euro
und einer jährlichen Fördersumme von über 100 Millionen Euro. Mehr
Informationen: www.stifterverband.de

Kontakt:

Michael Sonnabend
Pressesprecher
Tel.: (02 01) 8401-181
Mobil (01 73) 9710818
E-Mail: michael.sonnabend@stifterverband.de

Original-Content von: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, übermittelt durch news aktuell

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