STIGA I Jeder Vierte ist dabei: Wie Urban Gardening deutsche Städte erobert
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Jeder Vierte ist dabei: Wie Urban Gardening deutsche Städte erobert
Ost- und Norddeutschland – hier gärtnern besonders viele auf kleinem Raum
Straelen, 26.06.2026 – Gut jeder vierte Deutsche widmet sich dem Urban Gardening, züchtet Pflanzen auf Balkonen, Dachterrassen und Fensterbänken oder pflegt Innenhof- oder Gemeinschaftsgärten – und verwandelt sie in grüne Rückzugsorte. Der Platzmangel, der einst als Einschränkung galt, wird heute als Chance interpretiert, Pflanzen zu pflegen. Das geht aus der aktuellen Umfrage „Gardens of Europe“ hervor, die STIGA, führender Hersteller von Gartenpflegegeräten und -ausrüstung, bei YouGov in Auftrag gegeben hat. Menschen in fünf europäischen Ländern wurden befragt, wie sie mit der Pflege von Grünflächen umgehen. Die Umfrage beleuchtet Verhaltensweisen und die sich wandelnde Rolle der Gartenarbeit bei der Gestaltung von Lebensstil, Gewohnheiten und Wohlbefinden.
Das Interesse am Gärtnern wächst in ganz Europa
Urban Gardening ist keine Nischenaktivität mehr, sondern weit verbreitet. 28 Prozent der befragten Deutschen – fast so viele wie im Durchschnitt der befragten Europäer (31 %) – betreiben Urban Gardening. Die Franzosen (39 %) und Spanier (36 %) sind sogar noch aktiver, während Urban Gardening in Italien (26 %) und im Vereinigten Königreich (25 %) ebenfalls verbreitet ist.
Zudem hat ein großer Teil der befragten Urban Gardener – über alle untersuchten Märkte hinweg – heute mehr Interesse am Gärtnern als noch vor fünf Jahren. Das Vereinigte Königreich führt diesen Trend an (65 %), dicht gefolgt von Deutschland (64 %) und Italien (63 %). Frankreich verzeichnet 60 Prozent, während Spanien bei 55 Prozent liegt. Die Zahlen belegen einen Wandel von gelegentlichem Interesse hin zu einer beständigeren und weit verbreiteten Beschäftigung mit dem Gärtnern in städtischen Umgebungen.
Der Osten und Norden sind die deutschen Hochburgen der Stadtgärtner
Ein Blick auf Deutschland zeigt regionale Unterschiede beim Urban Gardening. Vor allem im Osten und Norden der Republik blühen die Balkone. Der Osten (Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen) führt den Trend bundesweit an – hier beteiligen sich 32 Prozent der Befragten am Urban Gardening. Dicht darauf folgt der Norden (Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern), wo 30 Prozent der Menschen auf kleinem Raum gärtnern.
Im Westen (Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland) liegt der Anteil der Stadtgärtner bei 27 Prozent. Etwas traditioneller geht es im Süden zu: In Baden-Württemberg und Bayern liegt der Anteil der Urban Gardener mit 25 Prozent am niedrigsten.
Junge Generation macht den Balkon zum modernen Schrebergarten
Urban Gardening zieht eine junge Zielgruppe an die Pflanztöpfe. 39 Prozent der Stadtgärtner in Deutschland sind zwischen 18 und 34 Jahre alt – im Vergleich zu 23 Prozent in der Altersgruppe der über 55-Jährigen. Beim Geschlecht hingegen gibt es kaum Unterschied: Urban Gardening ist bei Frauen (28 %) und Männern (27 %) in Deutschland fast gleich beliebt.
Eine alltägliche Gewohnheit: Wie Urban Gardener ihre Grünflächen pflegen
Urban Gardener definieren sich nicht über den begrenzten Platz, den sie für ihre Aktivitäten haben, sondern darüber, wie sie ihn nutzen. Dabei geht es weniger um aufwendige Gestaltung, sondern vielmehr um einfache, routinemäßige Pflege.
- Allgemeine Gartenpflege: Routineaufgaben wie Unkrautjäten, Reinigen und saisonale Pflege sind in allen Ländern weit verbreitet, am häufigsten widmen sich die Urban Gardener im Vereinigten Königreich (81 %) sowie in Deutschland (73 %) und Frankreich (70 %) diesen Tätigkeiten. Die Studie zeigt, dass dies auch in Italien (62 %) und Spanien (61 %) die beliebteste Gartenaktivität ist.
- Rasenpflege: Dass urbanes Grün über den klassischen Balkonkasten hinausgeht und oft geteilte Innenhöfe und Gemeinschaftsgärten umfasst, zeigt sich bei der Rasenpflege. Beim Mähen, Bewässern und Düngen liegt das Vereinigte Königreich (61 %) vorn, gefolgt von Deutschland (58 %), Frankreich (55 %) und Italien (48%). In Spanien (29%) ist die klassische Rasenpflege hingegen seltener anzutreffen.
- Bäume, Sträucher und Hecken schneiden: Fast zwei Drittel der deutschen Befragten Urban Gardener (62 %) greifen regelmäßig zur Schere. Die europäischen Nachbarn tun dies deutlich seltener, wobei in Spanien mit 34 Prozent der niedrigste Wert zu verzeichnen ist.
- Pflanzen- und Gemüseanbau: Der Anbau von Zierpflanzen oder die Pflege von Blumenbeeten beschäftigt mehr als die Hälfte der städtischen Gärtner*innen, wobei das Engagement im Vereinigten Königreich (61 %) und in Italien (60 %) besonders hoch ist. Die Urban Gardener ziehen aber auch Gemüse und Kräuter, insbesondere in Deutschland und Frankreich (61 %).
- Planung und Gestaltung: Kreativere, gestaltungsorientierte Aufgaben bleiben im Urban Gardening eher eine Nische, offenbaren aber Unterschiede zwischen den Ländern. Während in Frankreich (43 %) und Deutschland (38 %) vergleichsweise häufig geplant und entworfen wird, hat dies im Vereinigten Königreich (29 %), in Spanien (18 %) und Italien (16 %) einen eher geringeren Stellenwert.
Grünes Glück: Gärtnern beruhigt die Seele
Über die rein praktischen Tätigkeiten hinaus prägt vor allem die innere Einstellung das moderne Stadtgärtnern. Für die große Mehrheit der Menschen in Europa ist das Gärtnern weit mehr als ein Hobby – es ist ein entscheidender Faktor für die persönliche Lebensqualität. Die meisten Urbaner Gardener in allen untersuchten Märkten geben an, dass die Beschäftigung mit Pflanzen ihr allgemeines Wohlbefinden spürbar verbessert: Besonders ausgeprägt ist dieses Bewusstsein unter den Stadtgärtnern im Vereinigten Königreich (89 %) und in Italien (88 %), gefolgt von Spanien (84 %), Frankreich (82 %) und Deutschland (80 %). Der eigene kleine Garten ist ein wichtiger Rückzugsort im hektischen Stadtalltag. Die Pflege von Pflanzen im urbanen Raum erweist sich als kleines, aber bedeutsames Ritual mit echtem Mehrwert. Gerade in einem von Hektik und Urbanisierung geprägten Lebensstil entwickelt sich die Pflanzenpflege zu einem wirksamen Mittel, um das Tempo herauszunehmen, sich auf natürliche Rhythmen zurückzubesinnen und im Alltag neue Ausgeglichenheit zu finden.
Präzise Helfer für die tägliche Gartenpflege in der Stadt
Das STIGA-Sortiment aus 14 manuellen Werkzeugen erfüllt genau die Bedürfnisse der Urban Gardener, die auf begrenztem Raum gärtnern und bei jedem Handgriff Wert auf Genauigkeit legen – ob beim Zurückschneiden und Trimmen oder bei der Bodenbearbeitung und Feinarbeit. Die Handgeräte wurden speziell entwickelt, um alltägliche Pflegearbeiten mit höchster Präzision und Kontrolle zu meistern. Sie punkten mit hochwertigen Materialien und ergonomischen Griffen, die besonderen Komfort, Langlebigkeit und eine einfache Handhabung garantieren. Als Ergänzung zu den akkubetriebenen Geräten von STIGA sind sie eine praktische und verlässliche Wahl – vor allem für Balkone, Terrassen und kleinere Flächen, bei denen es aufs Detail ankommt.
Fazit: Gärtnern ist keine Frage der Quadratmeter
Die modernen Stadtgärtner*innen sind flexibel, pragmatisch und leidenschaftlich bei der Sache. Sie definieren neu, was es heute bedeutet, „einen Garten zu haben“. Von der Fensterbank bis zum Gemeinschaftsgarten: Selbst die kleinsten urbanen Nischen werden bepflanzt und gepflegt, um wertvolle Orte der Entspannung und des Wohlbefindens zu schaffen. In dieser neuen grünen Welt kommt es längst nicht mehr auf die Größe der Fläche an, sondern darauf, mit wie viel Hingabe die Menschen diesen Raum nutzen.
Methodik
Die Umfrage wurde von YouGov Italien im Auftrag von STIGA im März 2026 unter 5.171 Personen durchgeführt, repräsentativ nach Geschlecht, Alter und geografischer Verteilung der Bevölkerung ab 18 Jahren in Italien (1.017), Spanien (1.031), Deutschland (1.042), Frankreich (1.048) und Großbritannien (1.033).
YouGov
YouGov ist ein Marktforschungsinstitut, das Anfang der 2000er Jahre in Großbritannien gegründet wurde und heute in mehr als 55 Ländern weltweit vertreten ist. Die Mission von YouGov ist es, einen kontinuierlichen Datenstrom und detaillierte Einblicke in die Meinungen, Verhaltensweisen und Gewohnheiten der Menschen zu liefern, damit Unternehmen, Regierungen und Institutionen fundierte Entscheidungen auf der Grundlage realer Daten treffen können. https://it.yougov.com/
Über STIGA
Die STIGA Gruppe bietet seit über 90 Jahren in ganz Europa hochwertige Gartengeräte, Maschinen und Ausrüstungen an und verkauft mehr als eine Million Geräte pro Jahr. Weltweit arbeiten rund 1.300 STIGA-Mitarbeiter*innen in mehr als 92 Ländern an den Produktionsstandorten und in den Niederlassungen. Das Headquarter des 1934 gegründeten Unternehmens befindet sich in Castelfranco Veneto, Italien. Die deutsche STIGA GmbH ist Teil der STIGA Gruppe. Ihr Hauptsitz befindet sich in Straelen, Nordrhein-Westfalen. Zum Selbstverständnis von STIGA gehört es, innovative Lösungen zu finden und neue Patente zu entwickeln. Dazu zählt die patentierte STIGA E-Power Technologie, die eine eigens in Italien entwickelte und getestete Akku-Serie umfasst und im ersten STIGA Akku-Rasenmähtraktoren-Sortiment zum Einsatz kommt. Mehr Informationen finden Sie unter www.stiga.com/de/
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