Messe Düsseldorf

1,2 Mrd. Tonnen Nahrungsmittel verderben jährlich - die Verpackung kann Abhilfe schaffen: Messe Düsseldorf und UN-Welternährungsorganisation veranstalten Kongress "SAVE FOOD" (mit Bild)

Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Gechäftsführung der Messe Düsseldorf Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Messe Düsseldorf"

Düsseldorf (ots) - Die interpack, die vom 12. bis 18. Mai 2011 in Düsseldorf stattfindet, ist die Leitmesse der weltweiten Verpackungsbranche. Mehr als 170.000 internationale Fachbesucher werden in der Rheinmetropole erwartet. In den 19 Hallen des 170.000 Quadratmeter großen Veranstaltungsgeländes der Messe Düsseldorf werden sie neueste Technologien erleben, Innovationen bestaunen dürfen. Dabei spielt ein Thema eine besondere Rolle: Auch die technologische Entwicklung der Verpackungsbranche ist durch die weltweit aktuelle Debatte über den Schutz der natürlichen Ressourcen und über Abfallvermeidung beeinflusst. Daher überrascht es kaum, wenn erstmals ein Kongress, gemeinsam mit der Welternährungsorganisation der UN (FAO) initiiert, unter dem Namen "SAVE FOOD" parallel zur Messe stattfindet. "Wir wollen neue Wege gehen und das Thema Verpackung, deren ökonomische wie auch ökologische Relevanz fokussieren und als Lösungsansatz im Zusammenhang mit den weltweit erheblichen Nahrungsmittelverlusten betrachten", so Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf GmbH.

Expertenschätzungen zufolge liegt der weltweite Nahrungsmittelverlust je nach Art des Lebensmittels zwischen 20 und 75 Prozent, mit einem Gesamtvolumen bis zu 1,2 Milliarden Tonnen. In den Industrieländern wird der jährliche Pro-Kopf-Verlust von Lebensmitteln auf etwa 300 Kilogramm geschätzt, wobei der überwiegende Teil auf Verbraucherebene anfällt. In den Entwicklungsländern entsteht der größte Teil der Nahrungsmittelverluste bereits auf den Feldern und in der Produktion. Unterentwickelte Produktions-, Konservierungs-, Verpackungs- und Marketingmethoden, aber auch falsche Lagerung und schlechte Transportbedingungen sind die Gründe. Im Rahmen des Kongresses "SAVE FOOD" werden hochkarätige Referenten auch darüber sprechen, ob und wie die Verpackungsbranche Lösungen zur Behebung des Problems bieten kann.

Werner M. Dornscheidt schafft mit seinen weltweiten Investitionsgüter-Leitmessen die "Basis for Business", wie er es mit eigenen Worten ausdrückt. "Die Welt ist in einem radikalen Wandel begriffen, der auch vor unseren Ausstellern, den Anbietern innovativster Verpackungstechnologie, nicht haltmacht", so Dornscheidt. Das Anwachsen der Weltbevölkerung auf prognostizierte neun Milliarden Menschen im Jahr 2050, das Entstehen von Megacities und die damit zusammenhängenden logistischen Herausforderungen hinsichtlich der Versorgung mit Nahrungsmitteln hängen unmittelbar mit dem Themenkomplex Verpackung zusammen. Verpackung hat eine Schutzfunktion und kann beispielsweise in den Entwicklungsländern eine wichtige Rolle übernehmen, wenn es um das Verderben von Nahrungsmitteln und dessen Verhinderung geht.

Auf dem Kongress am 16. und 17. Mai werden das Ausmaß und die Gründe der globalen Nahrungsmittelverluste, aber auch Lösungen und Konzepte im Mittelpunkt stehen. Zusätzlich wird eine Ausstellung auf dem Messegelände "Best Practices" von Unternehmen und Verbänden im Kampf gegen die globalen Lebensmittelverluste aufzeigen. "Wir wollen das Kongressthema auch über die Interpack 2011 hinaus platzieren", so Dornscheidt.

Dass die Messe Düsseldorf dies kann, steht außer Frage. Sie ist ein globaler Player, verfügt über ein internationales Netzwerk in neun Ländern und agiert mit weltweit 68 Stützpunkten für 127 Länder. "Alle unseren strategischen Anstrengungen sind darauf ausgerichtet, 2015 weltweit die Nummer eins in der Entwicklung und Veranstaltung von Investitionsgütermessen zu sein", betont Dornscheidt. Folgerichtig verlangt solch ein ambitioniertes Ziel verstärkt nach Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung. Das Projekt "SAVE FOOD" und die Zusammenarbeit mit der Welternährungsorganisation der UN (FAO) ist ein überzeugendes Beispiel dafür, wie sich der "Marktführer Investionsgütermessen" dieser Verantwortung erfolgreich stellt.

Die Messe Düsseldorf Gruppe

Mit 256 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2009 konnte die Messe Düsseldorf Gruppe ihre Position als eine der erfolgreichsten deutschen Messegesellschaften trotz Wirtschafts- und Finanzkrise behaupten. In Düsseldorf präsentierten in diesem veranstaltungsarmen Jahr 22.000 Aussteller 1,1 Mio. Besuchern ihre Produkte. Mit über 40 Fachmessen, davon 23 Weltleitmessen in den fünf Kompetenzfeldern Maschinen, Anlagen und Ausrüstungen, Handel, Handwerk und Dienstleistungen, Medizin und Gesundheit, Mode und Lifestyle sowie Freizeit am Standort Düsseldorf und etwa 120 Eigenveranstaltungen und Beteiligungen im Ausland ist die Messe Düsseldorf Gruppe eine der führenden Exportplattformen weltweit. Dabei rangiert die Messe Düsseldorf GmbH auf Platz 1 in Bezug auf Internationalität bei Investitionsgütermessen: mehr als 60 Prozent der Aussteller und über 40 Prozent der Besucher in Düsseldorf kamen 2009 aus dem Ausland, insgesamt besuchen Kunden aus 151 Ländern unsere Messen in Düsseldorf. Vertriebsstützpunkte in 127 Ländern (66 Auslandsvertretungen) und Kompetenzcenter in neun Ländern bilden das globale Netz der Unternehmensgruppe. Der Konzern beschäftigt im Jahresdurchschnitt 1.400 Mitarbeiter.

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