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Brauen lernen: Zertifikatsprogramm „Brauer Cursus Weihenstephan“ für Berufstätige

TECHNISCHE UNIVERSITÄT MÜNCHEN

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Dieser Text im Web: https://www.tum.de/nc/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36786/

Zertifikatsprogramm „Brauer Cursus Weihenstephan“

Brauen lernen: Weiterbildungskurs für Berufstätige

Auch wer kein Studium im Bereich Brauwesen absolviert, kann sich bald im Brauen und Mälzen weiterbilden: Der „Brauer Cursus Weihenstephan“ mit Zertifikatsabschluss findet ab September 2021 erstmalig am TUM Institute for LifeLong Learning statt. Er wurde zusammen mit dem Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie der Technischen Universität München (TUM) konzipiert und bietet eine umfassende, wissenschaftlich fundierte Einführung in alle Bereiche des Mälzungs- und Brauprozesses.

Von der Rohstoffkunde über die Technologie der Malz- und Bierbereitung sowie die Qualitätskontrolle bis hin zum abgefüllten Endprodukt – der „Brauer Cursus Weihenstephan – Einführung in die Wissenschaft und Technologie des Brauens“ beschäftigt sich mit allen Schritten des Brau- und Mälzungsprozesses. Er möchte Personen, die sich wissenschaftlich fundiert mit dem Thema Brauen auseinandersetzen wollen, eine Möglichkeit bieten, sich im Rahmen eines zwölfwöchigen Kurses strukturiert weiterzubilden. Traditionelle bayerische Braukunst verbinden die Dozentinnen und Dozenten dabei mit neuesten Erkenntnissen aus der Forschung, theoretische Grundlagen und modernste Technik treffen auf praxisorientierte Methoden.

„Bier brauen und Mälzen ist für mich leidenschaftliches Handwerk, wissenschaftliches Fachgebiet, aber auch eine Art Kunst. Unser Handwerk ist sehr kreativ, was sich derzeit in der anhaltenden Craft-Bier-Bewegung widerspiegelt. Genau diese Aspekte wollen wir im ‚Brauer Cursus Weihenstephan‘ vermitteln“, erklärt Dr.-Ing. Martina Gastl, Leiterin der AG Rohstofforientierte Brau- und Getränketechnologie in Freising-Weihenstephan, die den Zertifikatskurs federführend mit entwickelt hat. „Besonders wichtig ist uns dabei immer eine gelungene Verbindung aus Wissenschaft und Praxis. Wir möchten Kenntnisse vermitteln, aber die Teilnehmenden auch befähigen, diese anzuwenden. Damit sie später stolz auf ihr vielleicht erstes eigens gebrautes Bier sein können – oder auch berufliche Herausforderungen im Brauwesen gestärkt angehen.“

„Ziel des TUM Institute for LifeLong Learning ist es, Interessierte und Berufstätige aller Karrierestufen bestmöglich bei ihrer kontinuierlichen Entwicklung zu unterstützen. Wir freuen uns besonders, mit dem ‚Brauer Cursus Weihenstephan‘ unser wachsendes Portfolio an Weiterbildungsprogrammen thematisch verbreitern zu können“, sagt Bernhard Kraus, Managing Director des TUM Institute for LifeLong Learning. „In diesem Programm verbinden sich modernste Methoden und Technologien mit einer langen Tradition der TUM und der Geschichte der Braukunst in Bayern. Wir möchten einen Teil dazu beitragen, diese Tradition weiterzuentwickeln.“

„Brauer Cursus Weihenstephan“ folgt jahrhundertelanger Tradition

Tatsächlich bildet eine lange Historie den Hintergrund für das Zertifikat: Seit mehr als 150 Jahren bietet die TUM Lehr- und Studiengänge, Ausbildungskurse und Seminare im Fachbereich Brauwesen und Getränketechnologie in Weihenstephan, der „Wiege der Braukunst“, an. 1865 begründete Dr. Carl Lintner den ersten „Brauer-Cursus“ mit Studierenden aus dem In- und Ausland. An diesen knüpft nun der Name des aktuellen Kurses an.

Auch wenn sich die Lehrinhalte natürlich viel stärker auf technische Aspekte konzentrieren, bleibt die traditionelle bayerische Braukunst das Herzstück der Weiterbildungen am Lehrstuhl. Dort bestehen heute mit einer eigenen Forschungsbrauerei, umfangreicher Laborinfrastruktur und einer engen Kooperation mit der Staatsbrauerei Weihenstephan ideale Voraussetzungen für die Verbindung von Tradition und modernem Brauereiwesen, welche die Teilnehmenden unter anderem in Exkursionen und Praxisblöcken erleben.

Zertifikatsprogramm startet erstmals im September 2021

Der deutschsprachige Zertifikatskurs richtet sich an Personen, die in vor- und nachgelagerten Bereichen des Brauwesens tätig sind, etwa in der Produktion, im Vertrieb oder in der Vermarktung sowie an Hobbybrauerinnen und -brauer, die ihr Wissen wissenschaftlich fundiert erweitern möchten.

Das berufsbegleitende Programm startet im September 2021 und findet online sowie in Präsenz am TUM Campus Weihenstephan statt. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein offizielles Zertifikat der TUM. Bei sämtlichen Durchführungen vor Ort gelten die aktuellen Corona-Regelungen.

Mehr Informationen:

Weitere Informationen zum Zertifikatsprogramm sowie zum Anmeldeprozess sind auf der Website des TUM Institute for LifeLong Learning verfügbar: https://www.lll.tum.de/de/certificate/brauer-cursus-weihenstephan/

Das TUM Institute for LifeLong Learning unterstützt internationale Fachexpertinnen und -experten sowie Führungskräfte aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft dabei, den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts durch wissenschaftlich fundierte und technologiegestützte Fach- und Führungskräfteentwicklung erfolgreich zu begegnen. Dazu bietet das Institut innovative Weiterbildungsangebote an, welche die neuesten Forschungsergebnisse aus den Technik- und Naturwissenschaften auf praxisorientierte Art vermitteln. Die Technische Universität München hat das TUM Institute for LifeLong Learning im Januar 2021 eröffnet, um die TUM als Ort des lebenslangen Lernens zu manifestieren.

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Freistaat Bayern im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.

Die Technische Universität München (TUM) ist mit mehr als 600 Professorinnen und Professoren, 45.000 Studierenden sowie 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine der forschungsstärksten Technischen Universitäten Europas. Ihre Schwerpunkte sind die Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften und Medizin, verknüpft mit den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Die TUM handelt als unternehmerische Universität, die Talente fördert und Mehrwert für die Gesellschaft schafft. Dabei profitiert sie von starken Partnern in Wissenschaft und Wirtschaft. Weltweit ist sie mit dem Campus TUM Asia in Singapur sowie Verbindungsbüros in Brüssel, Mumbai, Peking, San Francisco und São Paulo vertreten. An der TUM haben Nobelpreisträger und Erfinder wie Rudolf Diesel, Carl von Linde und Rudolf Mößbauer geforscht. 2006, 2012 und 2019 wurde sie als Exzellenzuniversität ausgezeichnet. In internationalen Rankings gehört sie regelmäßig zu den besten Universitäten Deutschlands. www.tum.de

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