Umfrage zum Fahrtenbuch im Dienstwagen: Digitale Lösungen liegen im Trend
Berlin (ots)
- 44 Prozent der Fahrtenbuch-Nutzerinnen und -Nutzer setzen auf eine digitale Lösung, unter jüngeren Fahrerinnen und Fahrern sogar bis zu 62 Prozent
- Mit dem (digitalen) Fahrtenbuch pro Jahr und Fahrzeug im Schnitt 2.617 Euro Steuern sparen
- Benutzerfreundlichkeit, automatische Fahrterfassung und Einhaltung steuerrechtlicher Vorgaben als wichtige Kriterien bei der Wahl des digitalen Fahrtenbuchs
Die Zukunft des Fahrtenbuchs ist digital. Laut einer aktuellen Vimcar Umfrage* setzen zwar schon heute 44 Prozent aller Dienstwagen-Fahrerinnen und -Fahrer, die für die Versteuerung ihrer Privatfahrten ein Fahrtenbuch nutzen, auf eine digitale Lösung. In Zukunft werden es aber noch deutlich mehr. Denn die digitale Fahrterfassung ist in jüngeren Zielgruppen besonders beliebt. So haben sich in der Altersgruppe zwischen 25 und 34 Jahren mit 62 Prozent fast zwei Drittel für ein digitales Fahrtenbuch entschieden, in der Gruppe der 35- bis 44-Jährigen ist der Anteil mit 47 Prozent ebenfalls überdurchschnittlich hoch.
„Die Digitalisierung macht auch vor dem Fahrtenbuch nicht halt“, unterstreicht Felix Schmidt, Chief Product & Technology Officer bei der Vimcar Muttergesellschaft Shiftmove. „Dienstwagen-Fahrerinnen und -Fahrer profitieren dabei nicht nur von schneller, einfacher und finanzamtskonformer Fahrterfassung. Nach unseren Berechnungen sparen sie mit einem Fahrtenbuch pro Jahr und Fahrzeug im Schnitt auch 2.617 Euro Steuern.“
Vorreiter in Sachen digitales Fahrtenbuch: Berlin, Hessen und Bayern
Besonders beliebt sind digitale Fahrtenbücher in der Bundeshauptstadt: In Berlin setzen 72 Prozent der Fahrtenbuch-Nutzerinnen und -Nutzer schon heute auf eine digitale Lösung. Auch in Hessen (51 Prozent) und Bayern (47 Prozent) haben sich besonders viele Dienstwagen-Fahrerinnen und -Fahrer für ein digitales Fahrtenbuch und gegen die Papiervariante entschieden.
Dienstwagen-Fahrerinnen und -Fahrer aus Haushalten der mittleren Einkommensklasse entscheiden sich ebenfalls besonders häufig für die digitale Variante des Fahrtenbuchs (59 Prozent). Auch in der oberen Einkommensklasse befindet er sich mit 46 Prozent noch über dem Wert aller Befragten.
Wer sich einmal für ein digitales Fahrtenbuch entschieden hat, bleibt übrigens langfristig von dieser Lösung überzeugt. Denn keine Befragte und kein Befragter ist je vom digitalen Fahrtenbuch zur Papier-Variante gewechselt.
Anbieter-Auswahl: Systemintegration wichtiger für jüngere Zielgruppen, Preis-Leistungs-Verhältnis für ältere Zielgruppen
Wer sich grundsätzlich für ein digitales Fahrtenbuch entscheidet, formuliert bei der Wahl des spezifischen Anbieters klare Kriterien: Besonders wichtig sind laut der Umfrage die Benutzerfreundlichkeit der Software beziehungsweise der App (49 Prozent), die automatische Erfassung der Fahrten zum Beispiel durch GPS (38 Prozent) sowie die Zertifizierung hinsichtlich steuerrechtlicher Vorgaben beziehungsweise die Akzeptanz durch die Steuerbehörde, sprich das Finanzamt (31 Prozent).
Die verschiedenen Altersgruppen gewichten hier jedoch teilweise unterschiedlich. So spielt die Integrationsmöglichkeit des digitalen Fahrtenbuchs in andere Systeme wie die Buchhaltungssoftware für jüngere Zielgruppen eine besonders große Rolle. Vor allem die 25- bis 34-Jährigen (38 Prozent) und die 35- bis 44-Jährigen (44 Prozent) legen darauf viel Wert. In den höheren Altersgruppen beträgt dieser Anteil maximal 12 Prozent. In der jungen Zielgruppe der 25- bis 34-Jährigen schafft es außerdem die flexible Nutzung auf verschiedenen Endgeräten oder Plattformen zusammen mit der Benutzerfreundlichkeit auf Platz eins (jeweils 46 Prozent). Ältere Zielgruppen legen dagegen deutlich mehr Wert auf das Preis-Leistungs-Verhältnis (39 bis 42 Prozent).
Steuern sparen mit dem Dienstwagen: Fahrtenbuch vs. Ein-Prozent-Regelung
Nutzen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer oder Selbstständige einen Dienstwagen auch für private Zwecke, können sie für die Besteuerung zwischen der pauschalen Versteuerung über die sogenannte Ein-Prozent-Regelung oder dem Führen eines Fahrtenbuchs wählen. Mit der pauschalen Versteuerung wird jeden Monat ein Prozent des Bruttolistenpreises des Firmenwagens als geldwerter Vorteil versteuert. Für den Arbeitsweg kommen noch einmal 0,03 Prozent des Listenpreises pro einfachem Entfernungskilometer hinzu. Alternativ können Beschäftigte mit Dienstwagen ein Fahrtenbuch führen und müssen nur jene Strecken versteuern, die sie privat gefahren sind, plus den Arbeitsweg mit 0,03 Prozent des Listenpreises pro einfachem Entfernungskilometer.
Bequem und rechtssicher: das elektronische Fahrtenbuch
Gegenüber konventionellen Fahrtenbüchern aus Papier schöpft das elektronische Vimcar Fahrtenbuch das Steuerspar-Potenzial für Dienstwagen-Fahrerinnen und -Fahrer auf besonders effiziente und rechtssichere Weise aus. Es lässt sich schnell und einfach im Fahrzeug installieren und ist im Anschluss sofort einsatzbereit. Die automatisch und nach den Anforderungen des Finanzamts aufgezeichneten Fahrstrecken lassen sich schnell und einfach als privat, geschäftlich oder Pendelweg kategorisieren. Sie werden manipulationssicher gespeichert und ermöglichen eine lückenlose Dokumentation aller Fahrten. Das mit wenigen Klicks erstellte Reporting lässt sich schnell, einfach und finanzamtskonform an Steuerbehörden oder Steuerberatung versenden.
*quantitative Online-Befragung durch Bilendi im Auftrag von Vimcar, mehr als 400 Dienstwagen-Fahrerinnen und -Fahrer in Deutschland zwischen 18 und 64 Jahren, Zeitraum 9. bis 15. Dezember 2025
Pressekontakt:
Shiftmove:
Angela Zippelius
PR Lead
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