Autojahr 2026: So senken clevere Fahrer massiv die Kosten
Berlin (ots)
- Richtiger Reifendruck, weniger Ballast oder Nutzung der Pendlerpauschale sind klassische Möglichkeiten, weniger Geld für das Auto auszugeben.
- Weitblick im Straßenverkehr, genaue Preisvergleiche oder pfiffige Marktbeobachtung bieten ebenfalls viel Einspar-Potenzial.
- Dienstwagen-Fahrerinnen und -Fahrer, die für die Versteuerung ihrer Privatfahrten ein Fahrtenbuch nutzen, können pro Jahr und Fahrzeug im Schnitt 2.617 Euro Steuern sparen.
Wer Auto fährt, kennt die klassischen Sparpotenziale. Ein korrekt eingestellter Reifendruck, wenig Gewicht im Fahrzeug, tanken zum richtigen Zeitpunkt oder die konsequente Nutzung der Pendlerpauschale zählen dabei zu den Klassikern. Für Dienstwagen-Fahrerinnen und -Fahrer ist außerdem das Fahrtenbuch eine Möglichkeit, mit ihrem Auto viel Geld zu sparen. Wer die Privatnutzung seines Dienstautos pauschal versteuert, schenkt dem Staat laut Vimcar Berechnungen pro Jahr und Fahrzeug 2.617 Euro Steuern. Geht man in Deutschland von rund 940.000 auch privat genutzten Dienstwagen aus, sind das jährlich insgesamt 2,47 Milliarden Euro Steuerspar-Potenzial.
„Das Sparpotenzial von Fahrtenbüchern ist unbestritten“, sagt Felix Schmidt, Chief Product & Technology Officer bei der Vimcar Muttergesellschaft Shiftmove. „Autofahrerinnen und Autofahrer können darüber hinaus aber auch an anderen Stellen sehr viel Geld sparen.“ Denn über die Einspar-Klassiker hinaus existieren zahlreiche weitere Potenziale, beim Autofahren weniger Geld auszugeben. Im Folgenden finden sich sieben besonders lohnende Ansätze für das Autojahr 2026.
1. Sparen beim Parken
Parken in der City zählt zu den teuersten Vergnügen beim Autofahren. Das gilt nicht nur für Parkhäuser, sondern auch für viele öffentliche Parkplätze unter freiem Himmel. Apps können die Parkkosten deutlich optimieren. Denn anders als am Automaten, wo man seine Parkzeit Pi mal Daumen abschätzt und oft mehr zahlt als eigentlich nötig, lässt sich die Parkzeit in den Apps passgenau individualisieren. Braucht man länger, ist sie schnell erweiterbar. Ist man früher als erwartet zurück am Auto, lassen sich Parkvorgänge schnell und einfach beenden – Überzahlung passé. Aber Achtung: Manche Apps verlangen pro Parkvorgang eine Bearbeitungsgebühr. So richtig sparen kann also, wer sich für einen Anbieter entscheidet, der darauf verzichtet.
2. Der genaue Blick auf Wartung und Reparatur
Wartung, Verschleiß und Reparatur: Auch hier lässt sich eine Menge Geld sparen. Nicht nur durch einen aufmerksamen Preisvergleich im Fall der Fälle. Denn warum muss es für ein älteres Auto immer die teurere Markenwerkstatt sein? Und überhaupt ist die teurere Werkstatt nicht immer auch die beste. Es lohnt sich also durchaus, zwei oder drei Angebote einzuholen. Das gilt auch für Wartungsarbeiten, die nicht nur mit Blick auf die Sicherheit so wichtig sind: Denn wer sein Auto regelmäßig mit sauberen Filtern und frischem Öl ausstattet, sorgt auch für mehr Effizienz beim Antrieb.
3. Sparen mit dem Steuerbescheid
Wir haben es bereits erwähnt: Wer seinen Dienstwagen auch privat nutzt, kann viel Geld sparen, wenn er für die Versteuerung dieser Privatfahrten anstelle der Pauschalversteuerung die Fahrtenbuch-Methode nutzt. Im Schnitt sind es laut Vimcar Berechnungen pro Jahr und Fahrzeug 2.617 Euro, die so durchschnittlich auf dem eigenen Konto bleiben. Enormes Sparpotenzial lässt sich schon bei regulären Dienstfahrzeugen wie dem VW Passat Variant 20 TDI Business einfahren. Laut Vimcar Berechnungen können bei diesem beliebten Modell jährlich bis zu 2.254 Euro* Steuern gespart werden. Nimmt man einen BMW 520d Touring als Referenz, sind es sogar bis zu 3.245 Euro.
4. Die effizienteste Route wählen
Moderne Navigationssysteme sind oftmals sehr intelligent. Wer möchte, kann sich nicht nur die schnellste Route anzeigen lassen, sondern auch die mit der effizientesten Wegstrecke. Weil sich dann zum Beispiel der Anteil der Landstraßenetappen erhöht, kommt man vielleicht ein paar Minuten später an. An der Zapf- oder Ladesäule macht sich das aber sofort bemerkbar. Und wenn es sich um ein wirklich gutes System handelt, ist es auch mit der Außenwelt verknüpft. Das heißt, das System kennt Tempolimits oder die topografischen Gegebenheiten auf der Strecke und gibt der Fahrerin oder dem Fahrer direkt entsprechende Fahrempfehlungen.
5. Nur das bezahlen, was man wirklich braucht
Sie fahren einen Neuwagen mit Hersteller-Mobilitätsgarantie? Und sind trotzdem Mitglied in einem Automobilclub? Da besteht eindeutiges Sparpotenzial. Denn Pannenhilfe und vieles mehr leisten auch die Garantieumfänge der Hersteller. Hier lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf den Leistungskatalog – und es lässt sich der ein oder andere Euro sparen. Auch Versicherungs-Pannenbriefe für Autoclub-Mitglieder sind oft herausgeschmissenes Geld. Erneut lohnt sich der genaue Blick auf die Leistungskataloge.
6. Den richtigen Versicherungstarif wählen
Bei der Autoversicherung spart nicht nur die Wahl des richtigen Anbieters bares Geld. Auch bei der Ausgestaltung des Versicherungstarifs heißt es: Augen auf! Wer nur 12.000 Kilometer pro Jahr fährt, muss keine 20.000 Kilometer versichern. Wer eine Garage hat, erhält ebenfalls Rabatt. Und wenn das Auto nur von zwei Haushaltsmitgliedern gefahren wird, warum dann die unbegrenzte Zahl an Fahrerinnen und Fahrern versichern? Kurz: Wer auch das Kleingedruckte liest, wird am Ende belohnt.
7. Kurze Distanzen zu Fuß oder mit dem Fahrrad
Geld sparen kann auch, wer Kurzstrecken einfach mal zu Fuß geht oder mit dem Fahrrad fährt. Das tut nicht nur der Gesundheit gut, sondern entlastet auch den Geldbeutel. Denn Kurzstrecken mit kaltem Motor sind besonders verbrauchsintensiv. Klar, das ist ein Verbrenner-Thema. Aber wer ein Elektroauto fährt, mindert zum Beispiel den Reifenverschleiß genauso, wenn er mal ein paar hundert Meter zu Fuß geht.
Steuern sparen mit dem Dienstwagen: Fahrtenbuch vs. Ein-Prozent-Regelung
Nutzen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer oder Selbstständige einen Dienstwagen auch für private Zwecke, können sie für die Besteuerung zwischen der pauschalen Versteuerung über die sogenannte Ein-Prozent-Regelung oder dem Führen eines Fahrtenbuchs wählen. Mit der pauschalen Versteuerung wird jeden Monat ein Prozent des Bruttolistenpreises des Firmenwagens als geldwerter Vorteil versteuert. Für den Arbeitsweg kommen noch einmal 0,03 Prozent des Listenpreises pro einfachem Entfernungskilometer hinzu. Alternativ können Beschäftigte mit Dienstwagen ein Fahrtenbuch führen und müssen nur jene Strecken versteuern, die sie privat gefahren sind, plus den Arbeitsweg mit 0,03 Prozent des Listenpreises pro einfachem Entfernungskilometer. Der Wechsel von der Ein-Prozent- auf die Fahrtenbuchmethode ist jeweils bei Erhalt eines neuen Dienstwagens oder zum 1. Januar eines neuen Jahres oder.
Bequem und rechtssicher: das elektronische Fahrtenbuch
Gegenüber konventionellen Fahrtenbüchern aus Papier schöpft das elektronische Vimcar Fahrtenbuch das Steuerspar-Potenzial für Dienstwagen-Fahrerinnen und -Fahrer auf besonders effiziente und rechtssichere Weise aus. Es lässt sich schnell und einfach im Fahrzeug installieren und ist im Anschluss sofort einsatzbereit. Die automatisch und nach den Anforderungen des Finanzamts aufgezeichneten Fahrstrecken lassen sich schnell und einfach als privat, geschäftlich oder Pendelweg kategorisieren. Sie werden manipulationssicher gespeichert und ermöglichen eine lückenlose Dokumentation aller Fahrten. Das mit wenigen Klicks erstellte Reporting lässt sich schnell, einfach und finanzamtskonform an Steuerbehörden oder Steuerberatung versenden.
*bei Fahrzeugkauf, Brutto-Listenpreis plus 15 Prozent Sonderausstattung, 18 Prozent Rabatt; 20 Kilometer Arbeitsweg (einfache Strecke), 50.000 Kilometer Gesamtfahrleistung pro Jahr, 20 Prozent Privatnutzung
Bildmaterial zur freien Verwendung findet unter Vimcar_Bildmaterial
Über Shiftmove
Shiftmove ist Europas aufstrebender Spezialist für Flotten-Technologie. Das Unternehmen entstand 2023 aus dem Zusammenschluss von Avrios (Zürich, 2015) und Vimcar (Berlin, 2013) und beschäftigt heute mehr als 500 Mitarbeitende. Insgesamt unterstützt Shiftmove 27.000 Unternehmenskunden bei der Verwaltung von 730.000 Fahrzeugen in ganz Europa. Mit den jüngsten Übernahmen in Frankreich – Optimum Automotive (2024) und Ocean (2025) – treibt das Unternehmen seine Vision voran, bis 2027 Europas führende Plattform für digitales, KI-gestütztes Flottenmanagement aufzubauen.
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