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Klinikum Ingolstadt

Klinikum Ingolstadt unterstützt Protesttag gegen Kürzungspläne der Bundesregierung am 12. Juni

Klinikum Ingolstadt unterstützt Protesttag gegen Kürzungspläne der Bundesregierung am 12. Juni
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Klinikum Ingolstadt unterstützt Protesttag gegen Kürzungspläne der Bundesregierung

Haupteingangstüren am 12. Juni symbolisch verriegelt

Das Klinikum Ingolstadt beteiligt sich am süddeutschen Protesttag der Krankenhäuser, zu dem die Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG) aufruft. Hintergrund sind die derzeit diskutierten Reform- und Sparmaßnahmen der Bundesregierung im Gesundheitswesen, die nach Einschätzung der Kliniken erhebliche negative Auswirkungen auf die Finanzierung der stationären Versorgung haben. Dies trifft auf ein Gesundheitssystem, das bereits heute von einer strukturellen Unterversorgung und erheblichen finanziellen Belastungen geprägt ist.

Im Rahmen der Aktion wird das Klinikum Ingolstadt am 12. Juni 2026 – ebenso wie viele andere Krankenhäuser – seinen Haupteingang als Zeichen des Protests symbolisch verriegeln. Der Zugang für Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher ist selbstverständlich jederzeit sichergestellt; sie werden vor Ort entsprechend geleitet.

Ziel der bundesweiten Aktion ist es, auf die strukturellen Herausforderungen der Krankenhausfinanzierung hinzuweisen und Nachbesserungen an den geplanten Maßnahmen einzufordern. Insbesondere wird kritisiert, dass steigende Kosten – etwa für Personal, Energie und Sachmittel – bereits jetzt nicht ausreichend refinanziert werden und die wirtschaftliche Stabilität vieler Kliniken zunehmend unter Druck gerät.

„Die aktuelle Entwicklung gefährdet die Planungssicherheit und adäquate Finanzierung der Krankenhäuser und damit auch die langfristige Sicherstellung einer wohnortnahen und qualitativ hochwertigen Patientenversorgung“, erklärt Jochen Bocklet, Geschäftsführer am Klinikum Ingolstadt. „Die Konsequenzen der Reform- und Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen betreffen uns alle. Deshalb unterstützen wir die Forderung nach einer auskömmlichen und fairen Finanzierung, die die tatsächlichen Kosten im Gesundheitswesen angemessen berücksichtigt.“

Kliniken und Verbände warnen bereits seit Monaten vor den möglichen Folgen der Reform- und Sparmaßnahmen. Es ist davon auszugehen, dass der entstehende zusätzliche wirtschaftliche Druck in Kliniken zu Einschränkungen im Leistungsangebot, zu Personalengpässen und zu einer steigenden Belastung der Beschäftigten führt.

Im Mittelpunkt aller Forderungen der Kliniken steht die Sicherstellung einer bestmöglichen medizinischen Versorgung der Patientinnen und Patienten. „Selbstverständlich gestalten wir auch unsere Beteiligung am Protesttag verantwortungsvoll und patientenorientiert. Die medizinische Versorgung im Klinikum bleibt am Aktionstag uneingeschränkt gewährleistet“, so Dr. Tiete, Geschäftsführer am Klinikum Ingolstadt.

Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind herzlich eingeladen, die Protestaktion am 12. Juni 2026 vor Ort zu begleiten. Um 11:00 Uhr stehen Dr. Tiete, Geschäftsführer des Klinikums Ingolstadt, sowie Herr De Lapuente, dritter Bürgermeister der Stadt Ingolstadt, für Fragen zur Verfügung. Im Rahmen der symbolischen Verriegelung des Haupteingangs besteht die Möglichkeit, Bild- und Filmaufnahmen der Aktion anzufertigen.

Ihre Ansprechpartnerin für Rückfragen
Marion Lenke
Leitung Unternehmenskommunikation und Marketing
Tel.: (0841) 8 80-10 60
E-Mail: marion.lenke@klinikum-ingolstadt.de