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Wiedereröffnung der Tagesklinik für über 70-Jährige

Wiedereröffnung der Tagesklinik für über 70-Jährige
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Wiedereröffnung der Tagesklinik für über 70-Jährige

Ab September sind Patientinnen und Patienten herzlich willkommen

Ab 1. September heißt die Akutgeriatrische Tagesklinik des Klinikums Ingolstadt Patientinnen und Patienten ab 70 Jahren wieder herzlich willkommen.

In der Akutgeriatrischen Tagesklinik in der Münchener Straße werden Seniorinnen und Senioren mit den verschiedensten Krankheitsbildern behandelt. Viele Patienten leiden an Schmerzsyndromen, unklaren Gangstörungen oder orthopädischen und internistischen Erkrankungen. „Zur Behandlung dieser Krankheitsbilder stehen uns Fachärzte für Innere Medizin, Neurologie, Physikalische und Rehabilitative Medizin sowie Allgemeinmedizin zur Verfügung“, sagt Dr. Michael Ruth, Direktor der Klinik für Akutgeriatrie. „Übergeordnetes Ziel ist es, den Patienten den häuslichen Verbleib zu ermöglichen. Dabei geht es nicht darum, sportliche Höchstleistung zu vollbringen, sondern die unterschiedlichen Herausforderungen des Alltags selbstständig zu meistern“, betont Dr. Katharina Walther, Leitende Oberärztin der Abteilung. Die Besonderheit an der Tagesklinik: „Unsere Patientinnen und Patienten sind tagsüber in der Klinik und abends sowie am Wochenende zu Hause.“ Im Durchschnitt dauert der Aufenthalt drei Wochen. Der Tagesablauf der Patienten besteht aus Diagnostik und verschiedensten Therapien wie Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, physikalischen Maßnahmen sowie Neuropsychologie – immer individuell auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmt. Denn gerade im Alter seien Mehrfacherkrankungen eher die Regel als die Ausnahme. Patienten mit schweren psychiatrischen Erkrankungen oder Demenz werden dagegen in der Tagesklinik für Akutgeriatrie nicht behandelt.

Ein Schwerpunkt bei der Behandlung in der Tagesklinik ist auch die Neueinstellung von Medikamenten für die Betroffenen unter ärztlicher Aufsicht. „Dadurch, dass wir die Patienten über mehrere Wochen sehen, können wir Medikamente passgenau einstellen und deren Wirksamkeit und Interaktion über einen längeren Zeitraum verfolgen“, betont Dr. Walther. Gleichzeitig bekommen die Patienten in der Klinik ein ärztlich unterstütztes Rehaprogramm und können dieses zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung fortführen. „So lässt sich direkt sehen, ob die hier durchgeführten Therapien auch im Alltag funktionieren. Denn das ist natürlich das große Ziel.“

Fast eineinhalb Jahre war die Akutgeriatrische Tagesklinik des Klinikums Ingolstadt in der Münchener Straße aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Ab 1. September 2021 öffnet sie wieder für Patientinnen und Patienten. Terminvereinbarungen sind ab sofort unter 0841-880 2570 oder per E-Mail an akutgeriatrie@klinikum-ingolstadt.de möglich. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Klinikums Ingolstadt: https://www.klinikum-ingolstadt.de/klinik/klinik-fuer-akutgeriatrie/akutgeriatrische-tagesklinik/

Das Klinikum Ingolstadt bietet als eines der größten kommunalen Krankenhäuser in Bayern die Behandlung komplexer Krankheitsbilder in Wohnortnähe. Es gehört zu den Vorreitern der Digitalisierung im Krankenhausbereich und fördert z.B. anwendungsbezogene Forschung in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen. 3.700 Mitarbeiter versorgen jährlich rund 100.000 Patienten in 21 Kliniken und Instituten. Zum Klinikum Ingolstadt gehört eines der größten deutschen Zentren für psychische Gesundheit in einem Allgemeinkrankenhaus.

Ihre Ansprechpartnerin für Rückfragen
Viola Neue, M.A.
Unternehmenskommunikation und Marketing
Tel.: (0841) 8 80-10 63 
E-Mail: Viola.Neue@klinikum-ingolstadt.de
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