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Gesellschaft der Freunde und Förderer der deutschen Mineralbrunnenindustrie e. V.

Was trinken wir eigentlich - und warum? 60 Prozent der Deutschen trinken zu wenig

Was trinken wir eigentlich - und warum? 60 Prozent der Deutschen trinken zu wenig
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Bonn (ots)

Neue Daten des Hydration-Reports 2026 zeigen: Das Getränkeangebot war nie größer - die Flüssigkeitsversorgung bleibt trotzdem schlecht. Besonders die trendbewusste Generation Z trinkt zu wenig.

Selten wurde so intensiv über das Trinken diskutiert wie in diesem Jahr: No- und Low-Alcohol, Functional Drinks, Elektrolyte, Zuckerreduktion - der Getränkemarkt erfindet sich neu, und mit ihm die Frage, was eigentlich in unser Glas gehört. Was in dieser Debatte oft fehlt, ist die Grundlage: Wie trinken die Deutschen wirklich - und was davon ist Trend, was Bedürfnis? Der Hydration-Report 2026 (Ergebnisse: www.hydration-report.de), eine repräsentative Studie im Auftrag der Gesellschaft der Freunde und Förderer der deutschen Mineralbrunnenindustrie e.V. (GFF), liefert dazu belastbare Zahlen: 60 Prozent der Deutschen trinken täglich weniger als die empfohlenen 1,5 Liter.

Der Gen-Z-Widerspruch: Trendwissen ersetzt keine Routine

Am deutlichsten zeigt sich die Lücke zwischen Anspruch und Alltag bei der jüngsten Generation: Sie kennt Matcha, Adaptogene und Elektrolyt-Drinks - und trotzdem unterschreiten 64 Prozent der 18- bis 24-Jährigen täglich die Trinkempfehlung. Zugleich startet die Gen Z den Morgen besser als alle anderen Generationen: 36 Prozent greifen als Erstes zu Mineralwasser - bei den Boomern sind es nur rund 25 Prozent. Das eigentliche Problem ist demnach nicht die Wahl des richtigen Trend-Getränks, sondern chronische Unterversorgung im Alltag.

Müde, hungrig, unkonzentriert - und eigentlich nur durstig

Der Report benennt die Ursachen: Viele Menschen deuten ihre Körpersignale falsch. Fast jeder Dritte weiß nicht, dass Müdigkeit oder Hungergefühl schlicht Durstsignale sein können. 45 Prozent trinken morgens als Erstes kein Mineralwasser, sondern Kaffee - obwohl der Körper nach dem Schlaf mit einem echten Flüssigkeitsdefizit startet. Am Arbeitsplatz kommen strukturelle Barrieren hinzu: 23 Prozent der Berufstätigen können dort nicht jederzeit trinken, bei den Jüngeren sind es 41 Prozent - Hauptursachen sind Zeitdruck und Kundenkontakt, nicht Vergesslichkeit. Und in Familien vergessen Eltern systematisch sich selbst: 37 Prozent trinken weniger, während sie ihre Kinder ans Trinken erinnern.

"Der Körper meldet Flüssigkeitsmangel selten als klassisches Durstgefühl - er sendet subtilere Signale wie Nachmittagsmüdigkeit oder Konzentrationsprobleme", erklärt Ernährungswissenschaftlerin Dr. Alexa Iwan. "Schon ein Flüssigkeitsverlust von einem Prozent des Körpergewichts kann die kognitive Leistungsfähigkeit senken. Ein Glas Mineralwasser direkt nach dem Aufstehen - vor Kaffee, Handy und Frühstück - ist die einfachste Investition in den ganzen Tag."

Die Konstante im fragmentierten Markt

Während neue Getränkekonzepte um Aufmerksamkeit konkurrieren, bleibt eine Größe stabil: 97 Prozent der Deutschen setzen zur Flüssigkeitsversorgung auf Mineralwasser, 82 Prozent sehen es als gesundes Getränk auf Platz 1. Es rehydriert kalorienfrei und liefert je nach Sorte Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium in bioverfügbarer Form.

Botschafterin des Reports ist Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo, die über Trinkroutinen im Leistungskontext spricht: Für sie ist Hydration kein Nebenthema, sondern Grundlage von Konzentration, Ausdauer und Regeneration.

Über den Hydration-Report 2026

Der Hydration-Report 2026 untersucht erstmals systematisch fünf Lebensbereiche, in denen chronische Dehydrierung entsteht: Körpersignale, Morgenroutine, Familie, Beruf und Generation Z. Repräsentative Onlinebefragung (CAWI) durch die INNOFACT AG, n = 1.000, Frauen und Männer von 18 bis 65 Jahren, herausgegeben von der GFF. Alle Ergebnisse frei zugänglich unter www.hydration-report.de.

Pressekontakt:

Interviews mit Dr. Alexa Iwan und Malaika Mihambo vermitteln wir kurzfristig. Honorarfreies Bildmaterial senden wir auf Anfrage.

Katharina Hoffmann
4PR Consulting Gesellschaft für Kommunikation mbH
Dreischeibenhaus
D - 40211 Düsseldorf
Mobil: +491713450781
E-Mail: katharina.hoffmann@4prconsulting.de

Original-Content von: Gesellschaft der Freunde und Förderer der deutschen Mineralbrunnenindustrie e. V., übermittelt durch news aktuell

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