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Abgeordnete des Europäischen Parlaments zu Besuch bei Koehler Paper: Reduzierung von Plastik bei Verpackungen und hohe Energiepreise im Mittelpunkt der Gespräche

Abgeordnete des Europäischen Parlaments zu Besuch bei Koehler Paper:  Reduzierung von Plastik bei Verpackungen und hohe Energiepreise im Mittelpunkt der Gespräche
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  • Forderung nach gesetzlichen Regelungen zur Förderung papierbasierte Verpackungen zur Vermeidung von Plastik
  • Wettbewerbsnachteil für die Industrie in Deutschland wegen hoher Energiekosten: Wirksamer Industriestrompreis ist überfällig

Die Europaabgeordnete Prof. Dr. Andrea Wechsler, EVP, hat sich dafür ausgesprochen, den Wechsel von plastikbasierten, umweltschädlichen Verpackungen zu umweltfreundlichen papierbasierten Verpackungslösungen zu unterstützen und auf entsprechende politische Rahmenbedingungen hinzuwirken. Bei einem gemeinsamen Besuch mit dem Bundestagsabgeordneten Johannes Rothenberger (CDU) sowie Landtagskandidatin Dr. Katrin Merkel (CDU) beim Papierhersteller Koehler Paper in Oberkirch betonte Wechsler, wie wichtig die Transformation weg von Einweg-Plastikverpackungen unter anderem in Supermärkten sei, um die Plastikvermüllung unter anderem der Ozeane zu stoppen. Der Besuch war kombiniert mit einem Besuch bei Hansgrohe am Standort in Offenburg.

Reduzierung von Einweg-Plastikverpackungen: Forderung nach sinnhafter Definition von Verpackungs-Klassifikationen

Aufgrund des hohen Plastikabfalls weltweit richtet sich der Blick zunehmend auf Papier-basierte Verpackungen im Einzelhandel – sie sind erheblich klimafreundlicher als Plastikverpackungen und können nach Gebrauch, als Altpapier entsorgt, zu einem wertvollen und knappen Sekundärrohstoff weiterverwertet werden, der in Deutschland dringend benötigt wird. Darüber hinaus basiert Papier – im Fall von Koehler Paper – auf nachwachsenden Rohstoffen aus nachhaltiger Forstwirtschaft und kontrollierten Quellen. Somit sind Papier-basierte Verpackungen eine umweltfreundliche Alternative zu Plastik-basierten Verpackungen. Prof. Wechsler machte bei ihrem Besuch deutlich, was notwendig sei, um eine Veränderung zu bewirken: „Jetzt wo wettbewerbsfähige Papierlösungen auf dem Markt sind und Kunststoff ersetzen können, sollten seitens der Politik entsprechende Anreize gesetzt werden, um den Wechsel zu nachhaltigen, recycelbaren Lösungen schneller umzusetzen.“ Dazu gehöre auch eine sinnhafte Definition von Papier in der konkreten Ausgestaltung der EU-Verpackungsverordnung (PPWR). Dr. Stefan Karrer, Vorstand Technik bei Koehler Paper untermauerte diese Notwendigkeit und betonte: „Aktuell werden die Hersteller von beispielsweise Lebensmitteln aufgrund der geltenden gesetzlichen Regelungen massiv dabei behindert, auf umweltfreundliche, gut recyclebare Papier-basierte Verpackungen umzustellen und setzen daher weiter auf Kunststoff-basierte Verpackungen.“ In der Konsequenz werde täglich unnötigerweise Kunststoff eingesetzt, entsorgt und in den Kreislauf gebracht.

Dauerhafte Reduzierung der Energiepreise zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland

Im Rahmen des Besuchs der Europaabgeordneten betonten die Vertreter von Koehler Paper außerdem nochmals, wie wichtig es für den deutschen Mittelstand sei, die Energiepreise in Deutschland anzupassen, um wieder wettbewerbsfähig zu werden. Dr. Stefan Karrer, Vorstand Technik stellte klar: „Im internationalen Wettbewerb haben wir auf Grund der hohen Energiekosten am Produktionsstandort Deutschland einen massiven Wettbewerbsnachteil. Um Wertschöpfung und Arbeitsplätze am Standort Deutschland sichern zu können, brauchen wir wieder verlässlich kalkulierbare Preise für Energie aus dem öffentlichen Netz zu international wettbewerbsfähigen Preisen.“

Die Vertreter von Koehler Paper machten im Austausch mit der Europaabgeordneten deutlich, dass es entscheidend sei, die von der Bundesregierung geplanten Maßnahmen tatsächlich faktisch eine Entlastung darstellen und nicht durch wegfallende andere Fördermaßnahmen aufgezehrt würden. Der Strompreis sei ein signifikanter Hebel, um die Situation der Industrie in Deutschland spürbar zu verbessern und Arbeitsplätze zu sichern.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander M. Stöckle
Corporate Director Marketing & Communications
Press Spokesperson

Koehler Holding SE & Co. KG

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