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Lehre, Meister und Fachwirt: mehr Gehalt durch Weiterbildungen?

In einer neuen Analyse hat GEHALT.de untersucht, wie sich Gehälter je nach Bildungsstand entwickeln. Berücksichtigt wurden ausschließlich Personen ohne akademischen Hintergrund, also von solchen ohne sowie mit Ausbildung oder einem Meister- beziehungsweise Fachwirttitel. Die Analysten haben insgesamt 27.508 Gehaltsdaten ausgewertet.

Das Ergebnis: Weiterbildungen nach der Lehre lohnen sich - vor allem im Handwerk. Die Gehälter für leitende Angestellte mit Personalverantwortung sind nach der Ausbildung allerdings sehr ähnlich - ob mit oder ohne Meister- beziehungsweise Fachwirttitel.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier: https://www.gehalt.de/news/weiterbildung-wie-viel-lehre-und-fachwirt-bringen

Die Pressemitteilung mit allen Ergebnissen der Analyse finden Sie hier: https://www.gehalt.de/downloads/presse/Gehalt-mit-Lehre-und-Fachwirt.pdf

Bei Fragen zum Thema melden Sie sich gerne bei mir.

Viele Grüße

Artur Jagiello

Lehre, Meister und Fachwirt: mehr Gehalt durch Weiterbildungen

Eine höhere Bildung wirkt sich positiv auf das Gehalt aus. Wie hoch dieser Einfluss ist, zeigt eine aktuelle Erhebung des Vergleichsportals Gehalt.de. Untersucht wurden 27.508 Gehälter von Personen ohne Ausbildung, mit abgeschlossener Lehre und von solchen mit einem Meister- beziehungsweise Fachwirttitel.

Beschäftigte ohne abgeschlossene Berufsausbildung verdienen in Deutschland im Durchschnitt 33.011 Euro pro Jahr. Mit einer Lehre steigt das Gehalt auf durchschnittlich 37.132 Euro an. Wer im Anschluss eine Weiterbildung zum Meister oder Fachwirt absolviert, verdient 45.890 Euro. "Meister und Fachwirte haben eine deutlich höhere Chance, Führungspositionen zu bekleiden und durch Personalverantwortung ihr Gehalt signifikant zu steigern", erklärt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de.

Geringe Gehaltssprünge im Gastgewerbe

Je nach Beruf sind die Gehaltssprünge sehr unterschiedlich. So erhalten zum Beispiel Beschäftigte an der Rezeption ohne Ausbildung 24.310 Euro im Jahr. Nach einer Ausbildung steigt ihr Gehalt auf 27.398 Euro an. Durchschnittlich 28.075 Euro pro Jahr verdienen Hotel- oder Restaurantfachwirte. Köche ohne Ausbildung beziehen als Hilfskraft im Durchschnitt ein Gehalt von 23.062 Euro. Nach ihrer Lehre steigt das Einkommen auf durchschnittlich 28.809 Euro an. Köche mit Meistertitel liegen bei einem Jahresgehalt von 31.140 Euro.

Meistertitel im Handwerk lohnt sich

Deutlich stärker sind die Gehaltssprünge im Handwerk. Hilfskräfte in der Schlosserei verdienen ohne Lehre 27.770 Euro jährlich, während ausgebildete Schlosser 36.989 Euro erhalten. Ein Meister verdient wiederum 39.898 Euro durchschnittlich. Auch im Maurerhandwerk macht sich eine höhere Ausbildung deutlich bemerkbar im Gehalt: Ungelernte Hilfskräfte verdienen durchschnittlich 31.413 Euro. Ausgelernte Maurer erhalten 35.567 Euro und ein Meister verdient ein Jahresbruttogehalt von 42.686 Euro.

Kein Unterschied zwischen Führungskräften mit und ohne Meister- oder Fachwirttitel

Beim Vergleich von Führungskräften mit und ohne Meister- beziehungsweise einem Fachwirttitel konnten die Analysten dagegen kaum Gehaltsunterschiede feststellen. So verdienen leitende Angestellte mit Personalverantwortung im Handwerk 87.146 Euro durchschnittlich. Führungskräfte mit Meistertitel erhalten mit 86.375 Euro im Durchschnitt etwas weniger. In kaufmännischen Führungspositionen sieht das Ergebnis ähnlich aus: 90.404 Euro verdienen Führungskräfte mit einer abgeschlossenen Lehre, 88.916 Euro solche mit einem Meister- oder Fachwirttitel. Bei der Betrachtung der Medianwerte liegen die Gehälter für Meister und Fachwirte in Führungspositionen leicht höher.

Zur Methodik: Das Vergleichsportal Gehalt.de hat 27.508 Gehaltsdaten von Beschäftigten ohne Lehre, mit Ausbildung sowie mit einem Meister- oder Fachwirtstitel untersucht. Die Angaben sind Bruttojahresgehälter und stammen aus den vergangenen 12 Monaten.

Erklärung der Daten: Der Median beschreibt die Mitte aller Daten: 50 Prozent liegen über dem Wert, 50 Prozent darunter. Der Median ist daher genauer als der Durchschnittswert, der durch Ausreißer verzerrt werden kann. Q1 bedeutet, 25 Prozent der Gehälter liegen unter diesem Wert, Q3 bedeutet, 25 Prozent der Gehälter liegen über diesem Wert.

Anmerkung: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird in der vorliegenden Pressemitteilung die gewohnte männliche Sprachform bei personenbezogenen Substantiven und Pronomen verwendet. Dies impliziert jedoch keine Benachteiligung des weiblichen Geschlechts, sondern soll im Sinne der sprachlichen Vereinfachung als geschlechtsneutral zu verstehen sein.

Über GEHALT.de

GEHALT.de ist das führende Gehaltsportal im deutschsprachigen Raum. Jeden Monat unterstützt die Webseite über 3 Millionen ArbeitnehmerInnen mit vielfältigen Services und wertvollen Entscheidungshilfen. Das Onlineportal bietet einen kostenfreien Zugang zu aktuellen Gehaltsdaten und verfügt über die größte Vergütungsdatenbank in Deutschland.

Das Angebot reicht von spannenden Statistiken, Auswertungen für einzelne Berufe und Branchen, Informationen zu Themen rund um Gehalt, Karriere und Arbeitswelt bis hin zu Tipps und Tricks für die erfolgreiche Gehaltsverhandlung. Ein weiteres Kernelement ist die integrierte Meta-Jobsuchmaschine, die Anzeigen aller relevanten Jobbörsen in Deutschland bündelt und darüber hinaus ein zu erwartendes Gehalt schätzt. Damit bietet Gehalt.de als erste Webseite in Deutschland einen Gehaltsfinder für Stellenanzeigen.

Artur Jagiello
GEHALT.de
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20251 Hamburg 
Tel: +49 (40) 4134 543 900
Email:  jagiello@gehalt.de
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