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30.04.2018 – 11:04

Gehalt.de

In diese Jobs steigen Langzeitarbeitslose am häufigsten ein

In diese Jobs steigen Langzeitarbeitslose am häufigsten ein
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Pünktlich zum 1. Mai widmet sich GEHALT.de in einer aktuellen Studie den Langzeitarbeitslosen und deren Wiedereinstieg ins Berufsleben. Hierfür wurden mit Unterstützung von der Bundesagentur für Arbeit 166.570 Daten ausgewertet. Ergebnis: Das höchste Gehalt beziehen Gebäudetechniker mit 31.500 Euro jährlich. Die meisten ehemaligen Langzeitarbeitslosen steigen jedoch als Lagerhelfer oder Reinigungskraft ein.

Die Pressemitteilung mit den Ergebnissen finden Sie hier: https://www.gehalt.de/downloads/presse/berufe-und-gehaelter-fuer-langzeitarbeitslose-2018.pdf

Weitere Informationen zu dem Thema können Sie hier einsehen: https://www.gehalt.de/news/zuruck-ins-berufsleben-in-diese-berufe-steigen-langzeitarbeitslose-ein

Eine passende Grafik finden Sie am Ende dieser E-Mail.

Bei Fragen melden Sie sich jederzeit gerne bei mir.

Viele Grüße

Artur Jagiello

In diese Jobs steigen Langzeitarbeitslose am häufigsten ein

Laut Bundesagentur für Arbeit haben im vergangenen Jahr rund 160.000 Langzeitarbeitslose eine Anstellung gefunden. Aber in welche Berufe steigen sie am häufigsten ein und wie viel können sie dort verdienen? Gehalt.de hat aus insgesamt 166.570 Datensätzen die Gehälter ehemaliger Langzeitarbeitsloser in ihren neuen Berufen ermittelt. Das Ergebnis: Das höchste Gehalt verdienen sie als Gebäudetechniker mit 31.500 Euro jährlich. Überwiegend fangen Arbeitslose als Lagerhelfer oder Reinigungskraft an.

Die meisten Arbeitslosen steigen als Lagerhelfer und Reinigungskräfte ein

Im vergangenen Jahr stiegen Langzeitarbeitslose in 535 unterschiedliche Berufe ein - am häufigsten als Helfer in der Lagerwirtschaft. Rund acht Prozent aller Langzeitarbeitslosen fanden 2017 in diesem Beruf ihre Anstellung. Das jährliche Bruttogehalt für Lagerhelfer liegt im Median bei rund 23.500 Euro. Auf dem zweiten Rang folgen Reinigungskräfte mit einem Anteil von sieben Prozent. Sie verdienen rund 22.800 Euro im Jahr. Verkaufshelfer ohne Produktspezialisierung belegen den dritten Platz (sechs Prozent) in der Statistik. Ihr Gehalt beträgt rund 25.800 Euro im Jahr.

Hohe Gehälter für Gebäudetechniker und Fahrzeugführer

Bei der Betrachtung der Gehaltshöhe zeigt sich folgendes Bild: Der Beruf des Gebäudetechnikers ist nicht nur ein beliebter Einstiegsjob unter Langzeitarbeitslosen, sondern auch ein verhältnismäßig lukrativer. In diesem Beruf verdienen Beschäftigte mit rund 31.500 Euro das höchste Gehalt im Berufsvergleich. Auch als Fahrzeugführer im Straßenverkehr können Langzeitarbeitslose knapp über 30.000 Euro jährlich verdienen.

Geringe Gehälter für Küchenhilfen und Reinigungskräfte

Küchenhilfen und Fachkräfte für Objektschutz verdienen im Vergleich deutlich weniger. Mit rund 21.500 Euro beziehungsweise 23.500 Euro erhalten sie laut Auswertung das geringste Gehalt. "Trotz des niedrigen Einkommens für Küchenhilfen und im Objektschutz steigen viele Langzeitarbeitslose in diese Berufe ein, da hier keine spezifische Ausbildung benötigt wird und der Einstieg einfacher ist", erklärt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de.

Aufstieg von Hilfs- zur Fachkraft

Besonders nach einer langen Zeit in der Arbeitslosigkeit kann der Einstieg in das Berufsleben schwierig und einschüchternd sein. "Stellen für ungelernte Hilfskräfte bieten Langzeitarbeitslosen eine gute Chance, um auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß fassen zu können", so Bierbach weiter. Von dort kann der Aufstieg zur Fachkraft innerhalb des Betriebs erfolgen. "Um den Aufstieg von Hilfs- zur Fachkraft zu schaffen, sollten sich ungelernte Beschäftigte bei ihrem Arbeitgeber nach Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten erkundigen", so Bierbach abschließend. Dies hilft vor allem dem Gehalt auf die Sprünge. Ein Beispiel: Eine Bürohilfe verdient rund 24.500 Euro jährlich, während eine gelernte Fachkraft im Büro oder im Sekretariat auf 28.300 Euro im Jahr kommt.

Zur Methodik: Das Vergleichsportal Gehalt.de hat in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit 166.570 Datensätze von Arbeitslosen analysiert, die mindestens ein Jahr lang ohne Beschäftigung waren und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Untersucht wurden Berufe, in die Langzeitarbeitslose am häufigsten einsteigen, sowie die dort aktuell ausgezahlten Jahresbruttogehälter. Bei allen Berufen handelt es sich um Stellen ohne Personalverantwortung.

Der Median beschreibt die Mitte aller Daten: 50 Prozent liegen über dem Wert, 50 Prozent darunter. Der Median ist daher genauer als der Durchschnittswert, der durch Ausreißer verzerrt werden kann. Q1 bedeutet, 25 Prozent der Gehälter liegen unter diesem Wert, Q3 bedeutet, 25 Prozent der Gehälter liegen über diesem Wert.

Anmerkung: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird in der vorliegenden Pressemitteilung die gewohnte männliche Sprachform bei personenbezogenen Substantiven und Pronomen verwendet. Dies impliziert jedoch keine Benachteiligung des weiblichen Geschlechts, sondern soll im Sinne der sprachlichen Vereinfachung als geschlechtsneutral zu verstehen sein.

Über GEHALT.de

GEHALT.de ist das führende Gehaltsportal im deutschsprachigen Raum. Jeden Monat unterstützt die Webseite über 3 Millionen ArbeitnehmerInnen mit vielfältigen Services und wertvollen Entscheidungshilfen. Das Onlineportal bietet einen kostenfreien Zugang zu aktuellen Gehaltsdaten und verfügt über die größte Vergütungsdatenbank in Deutschland.

Das Angebot reicht von spannenden Statistiken, Auswertungen für einzelne Berufe und Branchen, Informationen zu Themen rund um Gehalt, Karriere und Arbeitswelt bis hin zu Tipps und Tricks für die erfolgreiche Gehaltsverhandlung. Ein weiteres Kernelement ist die integrierte Meta-Jobsuchmaschine, die Anzeigen aller relevanten Jobbörsen in Deutschland bündelt und darüber hinaus ein zu erwartendes Gehalt schätzt. Damit bietet Gehalt.de als erste Webseite in Deutschland einen Gehaltsfinder für Stellenanzeigen.

Artur Jagiello
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